...there can be no courage unless you are scared.

Hej, Hallo, Hi, Ohayoo gozaimasu, Nihao, Ciao, Salut

Muss mich doch mal wieder melden, nachdem der letzte Eintrag schon wieder so lang her ist. ...

Kürzlich (so vor zwei Wochen) fand ich eine Broschüre mit Abendkursen an der Westlake Boys HS, u.a. auch für Japanisch. Juhu! Da kann ich endlich mal, für nur 49 Dollar, von einem Lehrer erklärt bekommen, wie man Japanisch spricht, und muss mich nicht nur auf meine Versuche "verlassen", in denen ich mir das selbst beibringen wollte.

Irgendwie wollte ich da aber nicht allein hin und fragte auf einem BBQ anlässlich Arnos Geburtstages spontan Jim, ob er nicht zufällig Lust hätte, so einen Kurs zu besuchen. Er meinte, Japanisch interessiert ihn nicht so sehr... aber kann er mich vielleicht zu Mandarin überreden? Denn das wollte er eh lernen und zusammen wäre es noch interessanter. Hm... okay. Warum nicht. Je mehr Sprachen, desto besser, nicht wahr?

Also haben wir uns zum Kurs angemeldet, der dann letzten Montag anfing. Bin auch prompt am ersten Tag zu spät gekommen, weil ich erst zur Westlake Girls HS fuhr (ich vermutete, die Schulen lägen nebeneinander...) und dann das Zimmer in der richtigen Schule nicht so leicht fand.
Aus irgendeinem Grund hatte ich nicht so ganz bedacht, dass es Nachts ja dunkel ist und man nicht soviel sieht wie tagsüber, also hatte ich nur 15 Minunten für die Fahrt dahin eingeplant. (Dauert ja eigentlich nur 5 Minuten zu der Kreuzung vor Westlake Girls..)

Nunja, so erinnerte sich gestern jemand wenigstens an mich.

Zurück zu Mandarin.
Wir haben eigentlich nicht viel gelernt, nur ein paar einzelne Wörter wie Panda, Sonne, Mond und so. Keine Sätze. Dafür noch etwas zur Geschichte, über Aussprache, China im Allgemeinen und warum es sinnvoll ist, den Kurs zu besuchen.
Schriftzeichen-schreiben lernen wir erst gar nicht, wir sollen nur ein paar erkennen (und unseren eigenen Namen am Ende mithilfe des PCs schreiben) können.

Bin auch ganz stolz, dass ich im Film "Der letzte Kaiser" immer wieder das Schriftzeichen für "hell" erkannt habe. ^^ (Und egal was unser Lehrer sagt, ich versuche mich an ein paar Schriftzeichen... ;p )

Nach dem Kurs habe ich dann nach ein wenig hin und her beschlossen, Dienstag Morgen bei der HS anzurufen und nachzufragen, ob man sich noch für Japanisch einschreiben kann. Das fing gestern an.
Das erste was ich sagte war übrigens "Grüß Gott!" bevor ich mich schnell verbesserte und ein "Good morning!" nachwarf. *hust* Die vielen Sprachen bringen mein Sprachzentrum durcheinander.
Man kann sich noch einschreiben, sollte aber persönlich vorbeikommen, hieß es dann. Na gut, also bin ich vor der Arbeit zur Boys HS, schrieb mich für Japanisch ein und fuhr Abends zum dienstäglichen Hauskreis.
Letzte Woche fand der nicht statt, weil Jim und Max verhindert waren und Bourne es dann gleich absagte. Offensichtlich waren ihm das nicht genug Leute.

Vorgestern hieß es dann, dass Bourne Samstag auszieht, er die Gruppe also nicht mehr leiten kann. (Wobei ich persönlich denke, dass er sie ja sowieso nicht geleitet hat... die letzten Male war er nie da.. und jetzt wird da ein halber Terz drum gemacht, dass er weggeht *hrch* ). Jetzt wird bis nächsten Montag überlegt wie es weitergeht und dann treffen wir uns vermutlich Dienstag wieder.
Ich äußerte, dass wir uns doch einfach weiter, wie ja auch schon zuvor, bei Alana treffen können. (Alana und Bourne leben noch drei Tage im selben Haus.)

Aus irgendeinem Grund kam ich dann Dienstag auch erst um 11 nach Hause und holte mein Abendessen nach bevor ich noch ein paar Sachen regelte und schließlich erst um 1 ins Bett kam. Und Mittwoch dann zur Arbeit.

Mittwoch Abend (also gestern) ging es zum Japanisch-Kurs! Ich habe nicht viel neues gelernt, aber meine Erinnerung wurde aufgefrischt.
In dem Kurs haben wir eine japanische Lehrerin, die vor zehn Jahren nach Neuseeland zog und nun halt in Abendkursen Erwachsenen Japanisch beibringt. (Der Chinesisch-Lehrer unterrichtet Mandarin Vollzeit an einer Schule. ... U.U. sogar der Westlake Boys HS, bin mir aber nicht sicher.)
Frau Matsuda hat sich auch richtig Japanisch verhalten.. mit vielen Verbeugungen und dauerndem "Sumimasen"-Sagen und quirrlig sein und so. :D Richtig nett.
Einer der "Mitschüler" ist übrigens auch im Mandarinkurs, und derjenige, der mich eben auch erkannt hat. (Ebenso die Dame, bei der ich mich für den Kurs angemeldet hatte.... zumindest ließ sie verlauten, dass ich ihr bekannt vorkomme ... und.. "Achja! Aus Mandarin, nicht wahr?"

Heute wieder Arbeit und seit Freitag der erste Abend zu Hause.
Samstag war ich nämlich bei Jacques, obwohl ich eigentlich zu einem 4-stündigen Gebetstreffen in Annes Gemeinde wollte. Nur waren mir 4 Stunden ein wenig zu lang und ich hatte gehofft, noch jemand anderen dazu überreden zu können. Nur liefs halt nicht wie geplant, also verbrachte ich den Abend mit Kartenspielen mit Jim, Daniel, Brian und Jacques. Ich habe sie aber vom Pokern abhalten können. (Wir spielten u.A. ein Spiel namens "Up and down the river" ... )
Zu dem Zeitpunkt an dem ich dann wieder abfuhr, wars schon halb 12, und für die letzte halbe Stunde lohnte es sich nicht mehr, zu Annes Gemeinde zu fahren. Zumal das um die 25 Minuten dauert.

Also durfte mir Anne um halb 1 mitteilen, dass das Treffen ganz toll war und sie kann mir gar nicht viel sagen weil sie das erstmal verdauen musss. Und so.
Um viertel vor eins kam dann Arno vom "Clubbing" mit seinem südafrikanischen Cousin Jan, Larné und jemandem namens Johnny zurück... gut zu hören, weil Arno und Jan auf dem Gehweg eine laute Diskussion in Afrikaans führten.
Anne und ich sind kurz die Einfahrt hochgerannt. Ich war barfuß und in Rock und Shirt.. (also nicht für 10 Grad gewappnet), was nach einer Weile dazu führte, dass Jan eine Jacke aus dem Auto fischte und mir überreichte bevor er wieder die Diskussion aufnahm. (Meine Versuche, ihm zu erklären, dass mir nur an den Beinen kalt ist, blieben relativ erfolglos. Hya...)

Sonntag war ich Abends in der Gemeinde, wo es einen Lobpreisgottesdienst gab der mich verstehen ließ, weshalb manche Leute sagen, der Gottesdienst bei Harbourside gleicht manchmal einer Show/einem Rockkonzert. Allerdings war das diesmal offensichtlich ein wenig geplant, nachdem eine Band von Außerhalb zu Besuch war.

Morgen Abend darf ich Arbeiten, ebenso wie Samstag. Dann gibt es wieder jeden Abend etwas zu tun bis nächsten Donnerstag.
Und Samstag in einer Woche ist Larnés "21. Geburtstag"feier, für die ich noch ein vollkommen schwarzes Kleid brauche.
Ich hoffe, Katharina (aus der Arbeit) leiht mir wirklich ihres, und es passt, sonst muss ich mir am Ende eins kaufen.
Dabei habe ich schon Geld für eine neue Hose ausgegeben (für die Arbeit), die ich gegen meine alte schwarze Hose austausche. (Ein Kommentar Sonnys hat mich zu dieser Tat veranlasst und ich hoffe, die neue Hose passt besser. Wobei Alana am Dienstag meinte, mit der Hose, dem weißen Oberteil und den geflochtenen Pony sehe ich nun absolut wie ein "Hippie" aus. ... Hmja.)

Heute putzte ich übrigens wieder mal das Aquarium, diesmal aber ohne Simons Hilfe, weil der bis Montag in einer Woche auf einem Überlebenstraining im Wald ist. *hihi* Trainiert wohl für den Fall, dass das Flugzeug abstürzt, das er als Pilot fliegt.

Abgesehen von den obrigen Ereignissen kann ich nur noch mitteilen, dass mein IPod immernoch nicht funktioniert und mir nur mitgeteilt wurde, ich solle mir einen Wand-Ladegerät besorgen, weil der PC nicht genug Energie abgibt. (Ach - und alle Lieder sind weg, weil der Mitarbeiter mir einen "Gefallen" tun wollte und den IPod auf die Werkeinstellung zurücksetzte. Blubb. Damit lohnt es sich eh nicht mehr wirklich, 50 Dollar für das Ladegerät auszugeben.)
Außerdem habe ich mich bei Facebook angemeldet (*hrch* Larnés Kommentar: I knew it was just a matter of time till you step into the light!) und heute wenig gegessen (Aquariumputzen hat den Nachmittag verbraucht und Brant hat (kleine)Steaks und Salat zum Abendessen gemacht).
Hya, die Benzinpreise sind bei 1,96 Dollar angekommen (aber ihr habts ja noch schlimmer) und Ben läuft ganz brav.
Es ist kalt.
Brant hat am 28.Juni eine Abschiedsfeier, weil er für einen Monat nach Rumänien geht (und nochmal ein wenig Geld dafür sammeln will... deswegen meinte ich auch, ich möchte da keine kombinierte Abschiedsfeier haben...) . Fowlers finden allerdings, ich sollte ebenfalls eine Abschiedsfeier haben, und sie organisieren dann eine für mich. (Und heute habe ich dann tolle Kommentare dazu von Anne, Brant und Arno bekommen, die mir gerade ein wenig auf den Geist gehen. Die Kommentare. Aber mir geht gerade sowieso so einiges auf den Geist.)

Ich glaube nicht, dass das mit dem "spontanen" Wochenende in Australien noch etwas wird. Aber irgendwas brauche ich ja auch noch für nächstes Mal.
Larnés und mein Ausflug wird wohl auch bis zum nächsten Mal warten müssen, nachdem wir beide mit Arbeit beschäftigt sind und der Juni auch nur vier Wochenenden hat.

Mein Dänisch-Lernen läuft recht gut. Anne hat es vorgestern herausgefunden und war wohl recht begeistert. Und heute meinte sie, ich klinge mehr Schwedisch, weil ich die Deutsche Melodie nutze und Dänen die offensichtlich nicht haben. (e.g. bei Fragen eben fragend klingen. Anne meinte "Hvor kan jeg hjaelpe Dem?" wird wie "Wor kan jey jälpe Dem." ausgesprochen. )

Nochmal offiziell Alles Gute zum Geburtstag an Nr. 2b, Julia und Kathy (die das hier zwar nicht lesen wird, aber es ist geschrieben!)!!

Me.


P.S.: Sonnys Kommentar war übrigens seiner Ansicht nach positiv bezüglich der alten Hose - nicht etwa, dass ich mir eine neue Hose kaufen soll.

22.5.08 11:28


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Stories of Rain

  1. Hihihi ^^
Wollte nur kurz von meinem gerade erlebten Abenteuer berichten.

Brant hatte seinen Schlüssel inklusive Work-Van-Schlüssel in der Gemeinde vergessen und kam mit Arno wieder nach Hause, bevor er es feststellte. Also begann er eine einstündige Telefonaktion, um die private Nummer von seinem Chef herauszufinden (sein altes Handy mit den gespeicherten Nummern ist ja kaputt). Um kurz nach 22 Uhr erreichte er dann auch mal seinen Chef, der als einziger den Schlüssel zur Geschäftsstelle hat, in der sich ein Ersatzschlüssel für Brants Van befindet, den er ja morgen früh braucht, um zur Arbeit zu kommen.

Der Chef war damit einverstanden, zum Geschäft zu fahren um sich da mit Brant zu treffen und ihm den Schlüssel zu übergeben, nur musste Brant ja irgendwie auf die andere Seite Aucklands kommen.
Also bot ich an, ihn hin zu fahren und ein paar Minuten später rannten wir durch den mehr als strömenden Regen zum Auto und machten uns auf den Weg.

Beim Hafen von Milford, am Ende des Hügels (auf dem sich unser Haus befindet), fiel mir dann erstmal ein Feuerwehrwagen auf, der offensichtlich gerade dabei war, Wasser aus einem Haus o.ä. zu pumpen, weil der Regen derart stark war, dass die Straße teilweise wirklich unter einer "dicken Schicht" Wasser war.
Kurz nach der Einfahrt zum Milfordzentrum fuhr ich dann durch eine Pfütze, dass das Wasser bis über Bens Dach hochspritzte (mit so einer richtig typischen Wasserfontäne ^^ ).
Während wir an der Ampel zur Motorway-Brücke standen, konnten wir dann noch die stehende Welle beobachten, die sich in der Mitte der Straße links vor uns gebildet hatte, weil von beiden Seiten Wasser herangeströmt kam und sich selbst blockierte.
' War da schon froh, nicht unbedingt noch tanken zu müssen, da sich jene stehende Welle vor der Einfahrt zur Tankstelle befand und regelrecht versperrte.
Und weiter ging es zum Motorway... auf dem man natürlich bei Überschwemmung nicht wirklich die angegebenen 100 km/h fahren sollte, also fuhr ich brav ein wenig langsamer (80).
Ich hab ja auch schon von Aquaplaning gehört (und auf dem Weg zum Flughafen beim Abholen von Nr. 2b auch schon erlebt) und war deswegen gleich nochmal vorsichtiger, weil man doch hin und wieder durch tiefes Wasser fahren musste.
Als Brant auf einmal "Watch it!" rief, dachte ich dann natürlich sofort, er meint, ich solle aufpassen, weil vor uns eine riesen Pfütze ist und da eben Aquaplaning-Gefahr besteht. Im nächsten Moment sah ich aber die komplette Stoßstange (bzw das komplette Vorderteil) des Wagens vor uns auf uns zuschlittern!
Da ich nicht gerade eine Vollbremsung vor einer derartigen Pfütze machen wollte, versuchte ich so ruhig und vorsichtig wie möglich zu bremsen ohne mit 80km/h auf die Stoßstange zu treffen.
Schaffte es auch mehr oder weniger, nur endete es doch mit einem Knall weil ich halt nur direkt an der Stelle zum Stehen kam, an der zuvor das fremde Vorderteil war. Okay, Warnblinker an (schon allein, weil ich mitten auf dem Motorway stehe) und erstmal geschaut, ob hinter mir einer ist und ob ich zurücksetzen muss oder die Stoßstange weit genug weggeschubst wurde, dass ich einfach um die herum fahren kann. 'Leider' war ersteres der Fall, und somit tat ich das zweite, auf dem Motorway absolut verbotene und fuhr rückwärts. ( )

Einen Moment später ging es weiter wie zuvor, Brant rief die Polizei (oder so? ) an und teilte ihnen mit, dass mitten auf dem Motorway das Vorderteil eines Autos liegt. Bens Warnblinker blieben noch eine Weile an und ich beobachtete im Rückspiegel einen heranrasenden Wagen, der sich dem Objekt auf der Straße ohne zu bremsen näherte. Letztlich wurde ich aber wieder von Brant abgelenkt, der meinte, dass da links der Wagen steht, dem das Teil abgebrochen war.
Also ging es (natürlich bei Einhaltung der Verkehrsregeln) einmal quer über die gesamte Fahrspurenbreite des Motorways und wir checkten, ob die Leute in dem Wagen in Ordnung aussahen oder nicht und fuhren schließlich weiter. (Sah alles okay aus, nur fehlte dem Wagen eben die Verkleidung ab "unterhalb der Motorhaube/den Scheinwerfern" ).

Hey, war das aufregend (auch wenn mir das nun geschrieben keineswegs so vorkommt) ! ^.~
Auf dem weiteren Weg passierte es dann noch, dass ich durch eine derart tiefe und "lange" Pfütze fuhr, dass Ben tatsächlich abgebremst wurde und ich für einen Moment befürchtete, wir bleiben in dem Wasser stecken. Kurze Zeit später schaffte ich es aber noch, auf die nächste, nicht überschwemmte Spur zu wechseln und gut wars.

Bei Brants Arbeit überprüfte ich dann Bens Vorderseite und muss sagen, dass er vollkommen in Ordnung aussah. Höchstens das Nummernschild könnte ein wenig abgeknickt sein, aber da bin ich mir nicht sicher, ob das nicht vorher schon so war. ^^

Achja... irgendwann entdeckten wir auch eine digitale Anzeige über dem Motorway, mit der Warnung "Surface Water! Drive with caution" wo Brant nur meinte "Oh, really? ".

Nya, und um kurz nach 11 waren wir wieder zu Hause und der Regen hat mittlerweile wieder ein wenig abgenommen. War aber echt interessant, durch derart nasses Wetter zu fahren.

Ach - wenn ich schon dabei bin: Freitag habe ich Abends spontan einen Haufen Leute eingeladen (Jim, Max, Larné, Scottie, Dan, Josh) und am Ende spielten wir noch zusammen mit Arno, Anne und Brant Poker, wobei Josh und ich nur zusahen und Larné und Scottie erst später kamen.
Samstag Abend war ich dann bei Jim und Max, die nun ihrerseits einen Haufen Leute eingeladen hatten. Trotz der Kälte versuchten wir uns an einem Lagerfeuer zum Marshmallow-Rösten, am Ende saßen wir aber im Wohnzimmer und spielten "Psychiater". Die allgemeine Krankheit war "Du bist die Person links von dir", was bei den unwissenden Fragen-Stellern zu einiger Verwirrung und bei den wissenden "Kranken" zu einigem Vergnügen führte. (z.b. wurde ein Typ namens Shawn gefragt, ob er denn des öfteren Röcke trägt. Da Larné links von ihm saß, antwortete er mit Ja. Und weil bei Unwissen bezüglich der Antwort einer Frage alle Kranken die Plätze tauschen müssen, war es dann nochmal verwirrender, weil Shawn auf einmal die selbe Frage mit nein beantwortete, weil Jim neben ihm saß. Usw... ^^ )

Nach diesem Spiel gesellte ich mich zu der Gruppe, die in den Keller ging um Billard und Tischtennis zu spielen, bevor Brant und ich um halb 1 oder so dann nach Hause fuhren.

Heute habe ich mit Simons Hilfe das Aquarium derart geputzt, dass es nun regelrecht glänzt, und war anschließend mit ihm auf einer großen Einkaufstour weil wir aufgrund des Regens sowieso nichts besseres zu tun hatten.

'Habe auch bzgl. meines IPods nachgefragt, aber da muss ich zu einem bestimmten Geschäft fahren, die dann nachsehen, was das Problem sein könnte. (Allerdings wurde mir bei J.B. Hifi verraten, dass die auch nur probieren den auf die Werkeinstellungen zurückzusetzen, was aber nicht funktioniert, weil der IPod ja auf nichts reagiert.)

Cheerio! ^^

4.5.08 14:21


Electronical Failures

Tada!

Mal wieder eine etwas frühere Meldung... damit es nicht so lang wird. Ich versuchs weiter! *seufz*

Nun denn... äh... Sonntag Abend war ich in der Gemeinde und habe dort Roy (aus dem Hauskreis) getroffen, der mich dann mitten in der Predigt fragte, ob ich danach noch einen Kaffee trinken gehen will. *kicher* Er meinte das aber tatsächlich nur als "hanging out"!
Nach dem Gottesdienst meinte er dann, er würde doch lieber etwas Essen gehen also sind wir zu BK (irks) gefahren und haben uns dort dann über Familie und Schule unterhalten.
Montag war ich abgesehen von der normalen Arbeit noch Abends bei einer Veranstaltung kellnern. War sehr ruhig, da das offensichtlich eine Verabschiedungs-Feier einer der Mitarbeiter der Missions-Organisation war ( "Methodist Mission" ) und die 1 1/2 Stunden mit den Gästen zum Großteil mit Ansprachen draufgingen. Insgesamt waren wir drei Kellner auch nur 2 1/2 Stunden da. ^^

Die 2 stündige Mittagspause zwischen der einen und der anderen Arbeit verbrachte ich damit, mein Auto zu behandeln, weil ich ja feststellen musste, dass das rechte Abblendlicht nicht mehr geht.

Da ich keine Ahnung hab', wo man am Besten Glühbirnen herbekommt, habe ich meinen Chef gefragt (die Cateringfirma arbeitet ja im BMW Team McMillan - Gebäude, und da sollte es genug Leute geben, die sich mit Autos auskennen ... ), woraufhin ich an "Sonny" verwiesen wurde, der sich um die Autos kümmert, die verkauft werden sollen. - Und sich demnach damit auskennen sollte.

Nun versucht Sonny schon seit meinem ersten Erscheinen in der Küche mit mir zu flirten (oder wie auch immer man das nennen soll) und sah natürlich nun seine Chance gekommen, mal Fortschritte zu machen. *hrm*
Er war demnach sehr erfreut Bens Abblendlicht-Birne rauszunehmen, auf der anderen Seite wieder einzubauen um zu testen, ob es an der Birne liegt oder an der Sicherung (er war von letzterem überzeugt) und am Ende festzustellen, dass bei der Birne hinten etwas abgebrochen war.
Also soll ich eine neue Birne kaufen. (Ich "könnte natürlich auch bis morgen warten, dann besorgt er mir eine und ich darf mich dann bei ihm revanchieren. Nicht mit Geld, natürlich." *zwinker* ... )
Ich besorg also eine neue Birne, baue sie ein und stelle fest, dass das andere Abblendlicht nicht mehr funktioniert. ( *grr* )
War ja Sonny zuvor schon passiert, aber er hat das mit einem Schlag gegen Ben wieder "repariert".

Letztlich wies mich Brant darauf hin, dass vermutlich der Draht vom Abblendlicht kaputt ist, das Fernlicht aber halt noch geht.. und ich soll einfach eine neue Birne einbauen. Zufällig hatte ich ja gleich zwei Birnen gekauft (für nur 36$ ! ^^ ) , baute die zweite also am nächsten Tag ein und - tada! - alles geht wieder.

Und Sonny versucht weiter mit mir zu flirten. :p

Der Verkauf gestern lief übrigens nicht so besonder gut und die Arbeit war dementsprechend ein wenig langweilig.
(Nicht, dass es von Interesse ist.. o.ô )

Dienstag Abend war ich beim Hauskreis, ja, und wir haben zum ersten Mal eine Zeit abgemacht, zu welcher wir fertig sein wollten. War sehr hilfreich, da sich die Gruppe meist in einer Diskussion verliert und dann kann das bis 10 dauern bis die Sitzung beendet wird.

Gestern (Mittwoch) war ich Nachmittags bei Fowlers, hab' Klavier gespielt und mich unterhalten und Abends ging es zum Netball spielen.
Wir hatten diesmal ein paar andere Spieler, weil Schulferien und drei Teammitglieder demnach auf Reisen sind.
Gespielt haben wir gegen ein Team, gegen das wir schonmal angetreten waren und dessen Teammitglieder sich als relativ "zickig" erwiesen hatten... und immernoch waren.
Trotzdem lief das Spiel für uns wirklich gut. Ich fand' auch, dass die Leistung der der neuen, temporären Mitglieder definitiv einen Unterschied machte - und zum Sieg führte! Yay! 26:23 , aber ein Sieg ist es dennoch. (Und hey... wann haben wir schonmal 26 Körbe geworfen...) Meine Wenigkeit war diesmal übrigens GoalKeeper, also genau das Gegenteil meiner sonstigen Position (GS).

Hya... und dann fuhr ich heim und das Internet am PC sponn, weshalb ich gestern nicht schreiben konnte.
Außerdem ist mein IPod kaputt - sprang einfach nicht mehr an und ließ sich auch nicht aufladen oder so.

*seufz* Meine Elektrischen Geräte zicken also alle ein wenig rum. (Meine Kamera hat auch schon Schwächeerscheinungen. ^^; )

Wollte ich nur gesagt haben.

So wie alles was über diesem Satz steht. Und nachdem ich es getan habe, kann ich mich nun meinem Abendessen widmen.

Cheers!

1.5.08 09:26


She's like the wind

(Von 8°C am Morgen und einem kranken Ben.)

Huch! Ich musste gerade feststellen, dass mein angefangener Eintrag ja gar nicht gespeichert wurde! Das heißt, ich muss nun aaaaalles nochmal schreiben.
Ein Glück, dass ich es nur zu vier Sätzen geschafft hatte.

Nun gut... hier hat der Winter Einzug gehalten und weckte uns Montag vor zwei Wochen mit frischen 8° C! Dank fehlender (eingebauter) Heizungen, bekommt man die 8° auch gut mit. (Ein paar Tage zuvor waren es doch noch +"xundzwanzig" Grad gewesen!)
Aufgrund des plötzlichen Temperaturfalls habe ich auch gleich meinen ersten und vermutlich einzigen neuseeländischen Schnupfen eingefangen. Juhu! ^^ Mittlerweile hat es sich aber definitiv gebessert, obwohl ich vorgestern Morgen kaum reden konnte dank der Schnupfen-begleitenden Heiserkeit. (Und Alana meinte nur "Did someone steal your voice over night?" )
Angefangen hat die Regenzeit mit ein paar Regentropfen, die sich multiplizierten und schließlich zu einem dreitägigen Dauerregen wurden, der einem zeigte, dass "starker Regen" immer noch stärker werden kann. Wieder was gelernt...
Nun regnet es wieder, obwohl gerade im Moment (*aus dem Fenster seh*) die Sonne zu scheinen scheint. Hm. Aber das Gras ist nass!

Aufgrund der Kälte war ich temporär wieder in Annes Zimmer eingezogen (die ist ja nun in Gwens Zimmer) , zog allerdings Donnerstag wieder aus, weil Arno (Larnés Bruder) in die WG einzog und das Zimmer erhielt.

"Mein" Bett steht nun im unteren Wohnzimmer und wir haben heute einen Vorhang gebastelt, der als Privatsphären-Trennung gelten soll. Außerdem habe ich den Morgen damit verbracht, ein wenig Ordnung zu schaffen, damit das Wohnzimmer nicht so unordentlich aussieht.

Der Probelauf beim Mittagessen-Verkaufen lief übrigens gut und ich arbeite nun seit zwei Wochen für 12 $ pro Stunde, wobei ich letzte Woche 16 $ mehr erhalten habe... als Bonus für Benzingeld oder so. Ich fahre nämlich jeden "Morgen" (zur angenehmen Uhrzeit von 10 ) nach Newmarket (= quer durch Auckland) und hole das Essen ab, was ich dann in Freemans Bay (Anfang von Auckland) in der Firma verkaufe.

Die Firma (eine Agentur die u.A. mit SkyT V (sowas wie Premiere) und Prime zusammenarbeitet, btw) ist echt nett und die Stimmung locker.
Von meinem Steintisch mit der Ware aus kann ich auch perfekt den großen Flachbildschirm-TV beobachten, auf dem den ganzen Tag MTV oder Musikvideos laufen. Hossa! ( Meist kann man nur den Kopf schütteln angesichts der gezeigten Dinge..)
Wenn ich mal genug vom Trash-TV habe, kann ich auch nach links zum Billardtisch sehen und Leute beim Spielen beobachten. Wenn sie denn spielen. Oft stehen sie nur rum und unterhalten sich.
Trotz der vielen Zeit, die die Mitarbeiter in der Küche und beim Poolspielen oder Fernsehen verbringen, wurde die Firma vorletzte Woche zur Agency of the Year 2008 gekürt. Hab' an dem Tag nicht allzu viel verkauft, weil sie, bevor ich kam, ein großes Frühstück zur Verfügung gestellt hatten.

Das hat auch einer der "Stammkunden" festgestellt, der irgendwann vorbeikam und bemerkte, dass ich ja wohl seit seinem ersten Besuch nicht allzu viel verkauft habe .. und mir riet, ich solle meine Verkaufsstrategie ändern.
Z.T. auch aufgrund der Hintergrundmusik (und weil sonst niemand im Raum war) hab ich dann so getan, als würde ich tanzen ("so getan" weil ich mir nicht viel Mühe gegeben habe) und "sang" 'Buy this delicious food! We've got great sandwiches - and Salad! And Pies!' - woraufhin der Kunde meinte, er sei nun definitiv zum Kaufen motiviert und ich solle das öfter machen. (Zeigt vllt auch, wie locker die Stimmung da ist. )
Trotzdem verschwand er ein paar Minuten später in der Küche, weil er zwar Hunger hatte aber nicht so richtig wusste, worauf er Appetit hat... also hat er Brot gegessen und mir anschließend mitgeteilt, dass das genau das richtige war.
Auf dem Weg aus der Kantine raus, drehte er sich um und verriet, dass er nun direkt ein schlechtes Gewissen hat, weil er mich zum Tanzen brachte aber gar nichts kaufte.
Ich droht an, dass "something's going to happen" wenn er beim nächsten Mal nicht die doppelte Menge erwirbt. Außerdem wollte ich noch erwähnen, dass ich ja weiß wo er arbeitet ("I know where you work!" ... vergleichbar mit dem typischen "Ich weiß wo du wohnst!" ), aber da war er dann schon im Hof draußen.

Donnerstag morgen (vor einer Woche) hatte ich dann das tolle Erlebnis, dass mein Auto nicht ansprang und still blieb. Dachte mir gleich, dass es ein Problem mit dem Anlasser sein muss und fragte Caryl um Rat, die gleich vorbeikam und mich nach erfolglosem Versuch das Auto zum Starten zu bringen zur Arbeit fuhr. Nur konnte ich das Essen nicht abholen sondern musste es angeliefert bekommen. ..
Weil sie Nachmittags beschäftigt war, meinte sie, ich solle einfach mit dem Bus heimfahren. Okay, setze ich mich doch mal mit dem Bussystem Aucklands auseinander.
Erste Beobachtung: Wenn der Bus um 14:35 kommen soll, kommt er eher um 14:50, weil jeder neue Passagier beim Busfahrer ein Ticket kaufen oder abstempeln lassen muss. Bei 15 neuen Passagieren kann der Aufenthalt an einer Haltestelle somit sehr lang währen.
Beim Einsteigen antwortete ich auf die Frage des Busfahrers, dass ich zu 36 Beach Road muss und das in Castor Bay liegt. In Ordnung.
Ankommen sollte ich offiziell um 15:17, aber bei verspäteter Abfahrt dachte ich mir, dass es länger dauern könnte.
Als ich aber um 16:40 Uhr am falschen Ende der Beach Rd vom Busfahrer darauf hingewiesen wurde, dass das die letzte Haltestelle ist, war ich schon ein wenig überrascht (und brummelig) . Der Bus war in einem großen Bogen um die Beach Rd gefahren und eben erst bei Nr 1009 auf die gewünschte Straße gekommen.
Nun gut - der Busfahrer rät mir, den Hügel hochzulaufen und den richtigen Bus zu nehmen. Ist ja nicht so, dass der "richtige Bus" Nr 858 war und ich mich in Nr 858 befand... nein nein.
Da die Busse nicht allzu oft kommen (einmal pro Stunde o.ä.) kontaktierte ich Anne und Gwen und bat sie, mich auf der Beach Rd abzuholen, weil ich nicht den ganzen Weg nach Hause laufen will. Gwen antwortete, sie könne mich nach 17 Uhr abholen, also lief ich mal los... und wurde dann 5,5 km später von Gwen bei der East Coast Rd / Browns Bay Rd (!) Kreuzung abgeholt.
Herzlichen Glückwunsch, solltest du bemerkt haben, dass ich doch die Beach Road entlang lief und am Ende bei der Browns Bay Road landete. .. Die Beach Rd macht eine Linkskurve, während die BB Road geradeaus weiterläuft. Ich wunderte mich ja ein wenig, dass die Hausnummern auf einmal von 600 zu 123 wechselten, erkundigte mich aber nach einer Weile bei einer Dame die hinter mir lief und bekam versichert, dass es immernoch die Beach Road war.
War es aber eben nicht und so wurden noch ein paar zusätzliche SMS verschwendet um Gwen eben dazu zu bringen, nun zur Kreuzung zu kommen.
Um 17:45 Uhr war ich dann auch zu Hause!
Und kontaktierte Jeremy, weil der sich mit Autos auskennen soll. Er verabredete, am nächsten Morgen vorbeizukommen und sich den Anlasser anzusehen. (Brant konnte ihn im Halbdunkeln nicht finden...)
Freitag Morgen um kurz vor 9 stand also Jeremy vor der Tür und noch während ich ein paar Minuten später den Schlüssel Zündschloss umdrehte, meinte ich schon, dass es typischerweise nun vermutlich einfach wieder läuft.. und siehe da, ich hatte Recht. Jeremy hat sich also ganz umsonst auf den weiten Weg zu meinem Auto begeben.
Abends war ich allerdings kurz bei Caryl zu Besuch und traf auf Jim, der mir riet, dem Anlasser beim nächsten Mal einfach einen Stoß zu geben, damit die Feder sich wieder löst (weil sie vermutlich einfach steckenbleibt).
Aber gut - das Auto lief wieder und lief und lief und lief... und Sonntag Abend wollte ich zur Gemeinde und es läuft nicht. Einen Anruf bei Jeremy später weiß ich, wie ich den Anlasser finde, gebe ihm einen Stoß und das Auto macht wieder Geräusche, startet aber nicht.
Ein paar Stunden später sieht sich Clayton (Annes Exfreund) den Wagen an und stellt fest, dass die Batterie "so gut wie tot" ist. Damit ich am nächsten Tag zur Arbeit komme, luden wir die Batterie über Nacht auf und testeten sie morgens. Auto lief auch wieder. Puh. Mehr oder weniger zumindest!
Denn auf dem Heimweg fuhr ich noch zu einem Kurzwarenladen und hatte das Problem, dass Ben nach dem Einkauf nicht mehr starten wollte. Es halfen auch keine Stöße gegen den Anlasser.
Oder zumindest keine "sanften". .. Erst nach einem sehr kräftigen sprang Ben wieder an und ich machte mich sofort auf den Weg zur AA (neuseeländischer ADAC), weil die u.a. auch kostenlose Batterietests anboten.
Beim Testen kam heraus, dass die Batterie gerade mal 1% (wasauchimmer) übrig hat, die AA aber jedem mit weniger als 25% dazu rät, eine neue Batterie zu besorgen.
Ich berichtete auch von dem Problem mit dem Anlasser und wurde gleich von Ben unterstützt, weil er wieder nicht starten wollte! Der Prüfer meinte, ich solle zu einem Auto-Elektriker, also fuhr ich nach erneutem Stoß (diesmal durch den Prüfer) zur nahegelegenen Werkstatt, die mir Jeremy am Morgen schon empfohlen hatte.

Die Leute da versprachen mir, den Wagen über Nacht zu reparieren und ich ließ mich von Anne abholen und nach Hause fahren. (Sowie am nächsten Morgen zurück zur Werkstatt, wo ich einen bestens funktionierenden Ben abholte... und gleich noch eine Batterie besorgte, die ich dann nach der Arbeit einbaute.)

Hrch.. und Dienstag Abend lacht sich Bourne kaputt, weil mein Auto wieder kaputt war. (Aus irgendeinem Grund amüsiert ihn das tierisch...)

Nunja... abgesehen von einem kranken Ben und der Arbeit war ich auch noch mit Netballspielen beschäftigt... wobei die letzten Spiele beide nicht gut waren.
Obwohl ich letztes Mal ja schrieb, ich hatte ein paar relativ gute Treffer und wurde deshalb zum Goal Shoot ernannt, funktionierte das vorletzte Woche kaum.
Diese Woche wars dann soweit, dass ich vom Goalkeeper des gegnerischen Teams gefragt wurde, weshalb mir meine Teammitglieder nie den Ball überlassen, obwohl ich doch frei sei. Nunja. *hrm*
Nach dem zweiten Viertel wurde mir dann auch eine neue Position zugeteilt (Wing Defense).. bekam den Ball aber immernoch nicht allzu oft zu sehen.
Aber es sind ja "nur noch" zwei Wochen in denen wir spielen.

Diese Woche Donnerstag fuhr ich Abends mit Alana zur Bay of Islands, im Norden der Nordinsel (ca. 4 Stunden von Auckland entfernt) und besuchte mit ihr ihren Vater.
Da versuchte ich auch, den Blogeintrag zu vervollständigen (aufgrund von trüben Wetter waren wir nicht allzu viel draußen..), dank vergessenem Ladekabel schaltete sich der Laptop aber ohne Vorwarnung einfach aus während ich gerade zum Speichern wollte. Also war der Eintrag wieder weg..

Freitag Morgen sind Alana und ich in die Innenstadt von Russell (kleines Städtchen) gelaufen, weil dort eine ANZAC-Day-Parade stattfand und wir die beobachten wollten.
ANZAC-Day ist hier ein wichtiger Feiertag (und auch der Grund, weshalb wir überhaupt übers Wochenende wegfahren konnten.. ), weil er den Gefallenen eines bestimmten Armeekorps im 1.WK gedenkt. (und wenn man schon dabei ist, dann kann man ja auch noch den Gefallenen des zweiten Weltkrieges gedenken..).
Nach der Parade (so um 1 Uhr) frühstückten wir dann auch endlich mal ( ) nachdem wir Fotos von Schmetterlingen gemacht hatten. Nachmittags begaben wir uns dann mit Richard (Alanas Vater) auf seine Yacht und segelten ein wenig.
Obwohl es bei den Bay of Islands viele viele Delfine geben soll, hatte ich nicht das Glück einen zu Gesicht zu bekommen, allerdings sahen wir drei Blaue Pinguine und viele viele viele Muscheln an Basalt "felsen", die Überbleibsel eines Unterwasservulkanausbruchen waren (die Felsen, nicht die Muscheln).
Bevor wir uns wieder zurück nach Russell begaben, pflückten wir noch so um die 60 Muscheln um sie Abends als Teil des Abendessens zuzubereiten. Richard nannte das dann "Nature's Mall, Alley Five: Mussels"

Am Samstag fuhren wir zu Hot Springs, mit viel Schwefelgeruch der Kleidung ziemlich "runiniert" weil man ihn tagelang nicht mehr rausbekommt.
Allgemein fand' ich persönlich den Aufenthalt bei den Bay of Islands übrigens nicht einmal sooo toll, weil dauernd eine sehr gespannte Stimmung herrschte, die aufgrund fehlender Kommunikation aufkam.
Es kam auch des Öfteren zu ähnlichen Vorfällen wie bei den Hot Springs, 'wo ich in einem der Becken saß und nicht sehen konnte, was Alana und Richard machen, nur irgendwann beobachtete, wie Richard umgezogen (wieder in T-Shirt ) rumlief. Ich dachte mir, vielleicht war es ihm einfach zu warm und er hat keine Lust mehr im Wasser zu sein. Also blieb ich weiter im Becken bis 10-15 Minuten später Alana auf einmal angerannt kam und meinte "Wir wollen losfahren! Schnell, zieh dich um!" .. woraufhin ich mich halt sehr beeilen musste.
Derartige "Ohne Vorwarnung" Fälle gab es eben, wie erwähnt, relativ oft, was auch Alana ein wenig auf die Nerven ging.
Alana meinte auf dem Rückweg zusätzlich, dass ihr Vater einem oft das Gefühl gibt, man hätte irgendetwas falsch gemacht, teilt einem aber nicht mit, was es ist... demnach waren wir beide auch die ganze Zeit ein wenig "anxious". *seufz*
Trotz "Chillout" Musik übrigens, die den ganzen Tag rund um die Uhr (selbst auf der Yacht) lief und einem langsam auf den Geist ging. Habe es irgendwann geschafft, klassische Musik durchzusetzen. *hihi*

<><>
Achja! Wenn man ja schonmal bei den Bay of Islands ist, muss man natürlich auch bei der Hundertwasser -Toilette vorbei... und Fotos machen.
Dank zugesandtem Kabel kann ich die nun auch wieder zeigen!


Nun gut.. jetzt mache ich mich mal auf die häufige Suche nach Essen und versuche noch einen der ausgeliehenen Filme zu sehen, bevor ich sie Dienstag zurückgeben muss.

Cheers!

P.S.: Zum Wohle der Eitelkeit.. und um euch mal wieder ein Gesicht zu den ganzen Worten zu geben.. tada !

23.4.08 13:25


Von Loyalität und Arbeitssuche

"Grüezi!"

Die letzten 9 Tage habe ich zum Großteil mit Arbeitssuche verbracht, wobei das auch "Bewerbungen-Drucken" beinhaltete. Außerdem war ich bei Caryl und hab ihren Bruder mitsamt Familie (aus Deutschland) besucht beziehungsweise getroffen, was ganz lustig war, weil ich die ja auch kenne und über sie überhaupt erst bei Caryl gelandet war.

Einen der Tage (ich glaube Montag) habe ich bei dem Besuch eine ganze Menge Klavier gespielt - sehr zu Freude von Caryls Vater, dessen Klavier ich da nutzte. Nur hat er bei "Für Elise" mitgepfiffen, was mich absolut rausgebracht und so "geschädigt" hat, dass ich das Stück gestern immer noch nicht problemlos spielen konnte. (Normalerweise kann ich das quasi im Schlaf...)

Außerdem hab ich mich bei den Besuchen allgemein recht viel mit Jacques unterhalten, was an ein kleines Wunder grenzt, weil der mittlerweile recht schweigsam ist. (Oder zumindest hört man nicht mehr viel von ihm.)

Dienstag war ich dann in Albany Mall um mich zu bewerben. Es hieß auch oft, dass sie jemand suchen und sich melden werden, beim "Bolero" (bekannt als Treffpunkt mit Max, Larné etc aus dem letzten Eintrag ^^) bekam ich allerdings gleich einen "Termin", bei welchem ich meine Fähigkeiten zeigen darf.
Dieser Termin war Donnerstag von 19 - 21 Uhr.

Bin natürlich hin, wurde dann aber erstmal dem Team vorgestellt (sehr nett und locker, der Koch ist aus dem Ruhrgebiet... und wollte mich erst "Peter" nennen, weil er alle Leute in meiner Situation( ² ) Peter nennt, weil er sich die Namen nicht merken kann. Er meinte dann aber, dass mein Name definitiv zu mir passt, und weil er deutsch ist, kann er sich das besser merken! Ha!). Anschließend wurden mir die Speisekarte und Weinkarte erklärt, wobei es hieß, dass sie sich in dem Café auf Wein spezialisieren und man demnach schonmal jeden Wein probiert haben sollte. Nachdem ich aber ja keinen Wein konsumiere, müsste ich mich auf anderer Leute Aussage verlassen (und die dann vor allem den vielen Weinen zuordnen können..). Nicht so wirklich vorteilhaft.

In dem Café war an dem Abend nicht wirklich viel Betrieb und meine Fähigkeiten beweisen musste ich auch nicht so recht, weil ich eigentlich nur der einen Kellnerin nachlief und ein wenig beim Servieren half. Und nach zwei Stunden bekam ich dann etwas zu Essen aus der Küche ("Chinesisches Essen, von einem Deutschen gekocht" ), was sehr sauer war. Dachte erst, da muss eine ganze Menge Balsamico oder so drin sein (auch weil der Reis durch die Soße dunkelbrau-schwarz gefärbt war), der "Chef" verriet mir aber, dass da 2 l Ananassaft drin waren. Huch.
Nya... schließlich hieß es dann, die Chefin meldet sich Ende nächster Woche bei mir um Bescheid zu geben ob die Bewerbung erfolgreich war oder nicht, weil es noch einige andere Bewerber gibt.

Nunja...

Dienstag Abend war ich dann übrigens nach einer kurzen Benzinspar-Tour (= bin gelaufen) zur Videothek beim Hauskreis, zu dem Bourne wie üblich eingeladen hatte. (Ist echt erstaunlich, was für Sprüche er sich für die SMS überlegt... diese Woche wars "The weathers getting cold but hope your still hot on fire for life group(...)" )
Interessanterweise war Bourne dann gar nicht da... bzw hatte keine Zeit sondern musste Lernen. Gleiches schien auf die meisten anderen der üblichen Gruppe zuzutreffen, und so waren nur Alana, Jim, Roy und ich anwesend. Zudem gesellte sich Michelle zu uns, nachdem wir nach einigem Reden beschlossen, "Sound of Music" zu sehen. Schon allein, weil Jim den Film noch nie gesehen hatte.

Allerdings haben wir nach der Hälfte aufgehört, weil Michelle meinte, es wird zu spät. Und Jim ließ verlauten, er müsse dann auch mal gehen bevor er auch noch das letzte Bisschen Testosteron verliert was er noch in sich hat. *hihi*

Mittwoch war ich Abends wieder beim Netball-Spielen. Dieses Mal spielten wir sogar gegen ein Team, das ungefähr genauso gut wie unser Team war. Ein bisschen besser dennoch, und dank parteiischem Schiedsrichter, wurden auch ein paar Fehler nicht so richtig berechnet. (Wir hatten allerdings Lauras Bruder Luke als Schiedsrichter mitgebracht... nur kannte der die Regeln auch nicht so wirklich, weshalb er dann mit einer Schiedsrichter-Trainerin des Clubs "zusammengesetzt" wurde und dann mit ihrer Hilfe Schiedsrichter spielte... "Emperor", wie der hier heißt.)

Wir probierten auch jeder mal wieder verschiedene Spielpositionen aus... ich persönlich wechselte nach der ersten Runde von "Wing-Defense" (Abwehr im Tordrittel) zu Centre ("Mädchen für alles" außer Tor; darf sich also überall außer in den Torkreisen aufhalten... und ist zuständig für Anfangspässe) und schließlich zu "Goal Shoot" also der Person, die dafür zuständig ist, dass der Ball ins gegnerische Netz geht. ^^ Zusammen mit "Goal Attack" schafften wir es dann sogar zu 12 Treffern!

Das andere Team hatte allerdings 24 Treffer... dennoch ist das definitiv besser als 30:5 ! ^^
Zudem hat jeder im Team von uns nun seine Position zugeteilt bekommen und ich bleib als GS im gegnerischen Torkreis stehen und versuche, den Ball in den Korb zu bekommen. Auch mal was anderes.. von Abwehr/Torwart zu Hauptangriff.
(Ach.. wo ich schon dabei bin. Hier mal die Positionen der Netballspieler, beginnend beim gegnerischen Torkreis:

Goal Shoot (GS), Goal Attack (GA), Wing Attack (WA), Centre (C), Wing Defense (WD), Goal Defence (GD), Goal Keeper (GK)

Die Aufgaben erklären sich ja fast aus den Namen... wenn man bedenkt, dass GS, GA & WA im gegnerischen Feld und WD,GD und GK im eigenen Feld stehen.)

So.
Donnerstag war ich eben Abends beim "Probekellnern" und erhielt zudem eine SMS von Arlene (ehemals "The Relish Group"-Mitarbeiter), die wissen wollte, ob ich sie am Samstag beim Kellnern unterstützen kann. Hab gleich zugesagt, obwohl Jacques mich zum BBQ eingeladen und ich schon da zugesagt hatte.
Also war ich heute nur 1 1/2 Stunden beim BBQ (fing glücklicherweise um 16 Uhr an) und anschließend von 18 bis 22 Uhr auf einer privaten Feier anlässlich eines 70.Geburtstages, mit 17 eingeladenen Gästen. War lustig, im Haus einer fremden Person die Küche zu nutzen und da Essen vorzubereiten usw. ^^
Und ich musste mal wieder feststellen, dass irgendwas im Kellnersystem nicht so richtig läuft.... man sollte als Kellner bemerken dürfen, dass die Leute in Ruhe gelassen und nicht alle 5 Minuten gefragt wollen werden, ob sie noch Wein oder Wasser haben möchten. Blubb. Aber nein... man muss trotzdem nochmal nachfragen. Und wenns noch so stört. *kopfschüttel*

Wie auch immer... weil ich ein wenig spät dran war (hier kommen wir zum Loyalitäts-Teil dieses Eintrages) als ich vom BBQ loswollte, bin ich, barfuß wie ich war, die Einfahrt hochgerannt. ' Dachte gerade noch "Achtung Delle im Asphalt, da spring ich drüber um nichts zu riskieren" und schleif im nächsten Moment mit dem großen Zeh über den Stein. .. Dummerweise derart heftig, dass das eine schöne Wunde ergab, ich umkehren und von Larné Pflaster und so besorgen musste. Letztlich kam ich dann eine Viertelstunde später als geplant los. (Larné war übrigens recht aufgeregt angesicht der Wunde.. und meinte das sieht ja wirklich schlimm aus und da kann sie gar nicht hinsehen und so. Dabei sieht man doch (laut Anne) nur ein wenig Muskelgewebe. Und ich sage sowieso, dass das nur einmal "Haut ab" war. .. War halt nur blöd weil es nicht so toll klang, mit einem ramponierten Zeh kellnern zu müssen, die Schuhe machten allerdings einen sehr guten Job, so dass ich keine Probleme hatte.
Und mal ehrlich... noch eine Wunde mehr an dem Zeh macht auch nichts mehr aus... oder doch, weil es die anderen Wunden am Heilen hindert. Tz.. mein armer Zeh... ^^ )

Eh.. ja... was hat das ganze mit Loyalität zu tun?
Nr. 2b hatte sich ja beim Fußballspielen zwei blaue Zehen zugezogen, weil zwei Leute draufgetreten sind.
Traditionell musste ich mir da doch ebenfalls Verletzungen zu ziehen, nachdem ich schon seit ein paar Jahren aus lauter Loyalität oft an den selben Stellen Wunden ergatter, an denen er welche erhält. (Z.B. ... seine Nase macht Bekanntschaft mit rauem Schwimmbecken-Boden, meine Nase macht kurze Zeit später Bekanntschaft mit einem scharfen Fingernagel... und so..).

Gestern war ich übrigens (nach einem kurzen Besuch bei Caryl, um ihrem Bruder Zeug mitzugeben, damit mein Rucksack nicht überfüllt ist, ) bei Fowlers um denen beim Farben-Zusammenstellen fürs anschließende Malern zu helfen. Wir kamen einmal auch wirklich nah an die alte Farbe dran, mussten sie nur noch ein wenig brauner machen und endeten mit immer heller wirkenden Farbergebnissen. Sehr suspekt. Vielleicht lag es allerdings daran, dass wir eine Wärmepistole zum Trocknen verwendeten und das ja auch nicht natürlich ist. Unser letzter Versuch, der zumindest in der Schale sehr nah aus sah, durfte dann wieder ganz ohne Hilfe über Nacht trocknen, das Ergebnis bekam ich demnach aber auch nicht mit.
Ab Montag soll ich Fowlers dann beim Malern helfen und werde dafür bezahlt. So als Job.

Außerdem habe ich noch eine Verabredung mit Arlenes Boss, der eine Hilfskraft für die Mensa braucht, in der seine Cateringfirma Montags bis Freitags Sandwiches usw verkauft. Also darf ich Montag mal von 11 bis 2 in einer Mensa stehen und Essen verkaufen, dann entscheiden ob ichs mag (und er darf entscheiden, ob ich geeignet bin) und wenns passt, darf ich von Montags bis Freitags von 11 bis 14 Uhr Arbeiten. Juhu ^^ (Er meinte übrigens "This will be the easiest job you'll ever have done". Nur Bezahlung ist seiner Aussage nach nicht allzu gut, was vermutlich bedeutet, sie zahlen Mindestlohn, der letzte Woche allerdings auch gestiegen ist. Und selbst wenns auf 10 Dollar pro Stunde rausläuft... das sind 30 Dollar am Tag. (Plus wasauchimmer ich bei Fowlers verdiene) ....

Also... ehm.. es tut sich einiges. Juhu.
Und ich suche jetzt noch ein wenig Energie in Nahrungsmittelformat und gehe dann ins Bett. Ist ja schon 12 und es wird kaaaalt..... :/

² Die Situation um die es geht ist die "Kellnern auf Probe"-Situation

P.S.: Sarah ist heute ausgezogen, was bedeutet, dass ich ihr beim Packen half, Brant kontaktierte um nachzufragen ob er bei seiner "Geld für meine Rumänienreise verdienen"-Aktion Hilfe braucht und dann Abends zum BBQ ging (bevor ich arbeitete) ... also: "busy day". (UND ich schreibe einen Blogeintrag... man bin ich toll! )
P.P.S.: Der Zeitunterschied beläuft sich nur noch auf 10 Stunden
P.P.P.S.: Khan lebt noch!

12.4.08 14:07


All of this Past

Nihao!

Wird mal wieder Zeit, dass ich mich melde (auch weil gerade absolut nichts los ist!).

Ich kann zwar nicht 100%ig wiedergeben was ich wann gemacht habe, aber das ist vielleicht auch mal ganz gut. Da halte ich mich kurz/kürzer. ^^

Letzte Woche habe ich eine ganze Menge Zeit in die Planung eines Treffens zwischen Oli und Alanas gesteckt - nur, damit sich diese von einem Moment auf den anderen in Rauch auflöst.
Oli, ein Schweizer, den ich in Dunedin im Backpackers traf, wollte sein Auto loswerden und ich hatte Alana als mögliche Interessente erwähnt. Also kontaktierte er mich letzte Woche und forschte nach, ob Alana noch interessiert sei. Nach viel hin und her verabredeten wir schließlich, uns am Sonntag Nachmittag mit Alana zu treffen, damit sie sich das Auto ansehen und dann entscheiden kann, ob sie sich von mir die Hälfte des Geldes zum Kaufen ausleiht oder nicht. (Abhängig davon, ob sie das Auto kauft oder nicht, natürlich. )

Gut... Samstag Abend schicke ich Alana eine SMS und berichte, dass es nun endgültig festgelegt ist und wir uns Sonntag Nachmittag treffen.
Sonntag Morgen schreibt mir Oli, dass es ihm dermaßen schlecht geht, dass er sich nicht treffen kann, während Alana mir schreibt, dass sie auf einmal für eine Kollegin einspringen muss und deswegen nur ganz kurz Zeit hat das Auto anzusehen, dann aber sofort zur Arbeit zurück muss. Gleichzeitig bedeutete das auch, dass wir den Film, den wir nun (endgültig geplant) am Sonntag ansehen wollten, auch nicht ansehen konnten.

Okay. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben... oder so. Wieder einige SMS später steht ein neuer Treff-Zeitpunkt fest: Montag, 8 pm.

Der Montag kommt und mit ihm gegen Mittag eine weitere SMS Olis, in der er sich vielmals entschuldigt, aber das Auto sei an einen Käufer aus seinem Backpackers gegangen - und er musste das Auto loswerden, also hat er das Angebot angenommen.
Plopp. Seifenblase geplatzt. ^^

Vielleicht auch nicht so schlecht, weil ich dann Alana kein Geld leihen muss.
Außerdem konnte ich dann Abends nach dem Fußballspielen zu Fowlers fahren - die mich Sonntag kontaktiert hatten um nachzufragen ob alles in Ordnung ist, und ob sie mich beleidigt haben, oder weshalb ich mich nicht bei ihnen melde.

Mir wurde dann "angedroht", dass sie, wenn ich diese Woche nicht mindestens zweimal zu Besuch komme, wissen, dass sie mich beleidigt haben müssen. Also musste ich ja glatt am Montag nach dem Fußballspielen zu Besuch kommen.. speziell weil ich die nächsten Abende beschäftigt war.

Das Fußballspiel war übrigens das letzte bis Oktober/November, weil es ja nun früher dunkel wird, und selbst die Zeitumstellung am Sonntag nicht verhindern kann, dass es um 7 Abends stockdunkel ist.
Außerdem waren wir "nur" zu 20. - wobei es mit 6 am Anfang begann, zu 12 wuchs und dann eben mit 20 endete.

Nachdem ich zwei Tore reingelassen hatte wurde ich als Torwart abgelöst und durfte selbst übers nasse und damit rutschige Gras rennen. Gab interessante Stürze an dem Tag ^^ (Oder "gemeine" Situationen, in der jemand jemand anderem enthusiastisch den Ball abnehmen will und aufgrund des Grases einfach vorbeirutscht oder so.. *hihi* )
Trotz allem hab ich es glatt geschafft selbst ein Tor zu schießen. Wuhu! (Und das war sogar eines, das theoretisch nicht so einfach gewesen ist, weil sogar mal Gegner vorm Tor standen um es zu beschützen. Viele der vorherigen Tore entstanden quasi aus Bällen die ungebremst ins Tor rollten, weil sich das gesamte gegnerische Team auf der anderen Seite des Spielfeldes befand. ^^)
Zudem fühlte ich mich dank neuer Sportschuhe (von Anne) und neuem, sportlichen Adidas-T-Shirt (von Larné ) sehr sportlich.

Aber zurück zu letzter Woche!
Freitag fuhr ich zu Jacques (der Rest der Familie war bei einem großen Familientreffen in Coromandel) und druckte meinen Lebenslauf ein paar Mal aus und spielte anschließend Klavier bevor ich Abends wieder zurück nach Hause fuhr.
Vor dem Besuch war ich allerdings noch kurz in der Bibliothek, hab mir endlich einen Ausweis und gleich eine ganze Menge Bücher besorgt um mein Gehirn zu trainieren.

Samstag war ich dann von 8(:30 ?) bis gut 5 Uhr bei den Dragonboat Nationals, aufgrund welcher Jacques nicht am Familientreffen teilnehmen konnte. (Er war Teil eines antretenden Teams.)

Dragonboating ist ja ganz interessant - zumindest wenn es kurz vorm Ziel nochmal richtig eng wird. U.a. gab es ein Rennen, in dem ein Boot nur um 1m vor einem anderen über die Ziellinie glitt.
Trotzdem verbrachte ich eine ganze Weile damit, im Gras zu sitzen, zu lesen und zu bereuen, dass ich mir nichts wärmeres als ein T-Shirt angezogen hatte. Es war nämlich windig und bewölkt.
Irgendwann hab ich kurz Rachel und Ben getroffen, sowie Rob aus der Gemeinde kennengelernt (ein Freund von Jacques), bin dann aber kurz nach Hause um mir einen Pulli zu holen.
Kam gerade noch rechtzeitig für eins der Rennen in dem Jacques mitmachte zurück.

Ich landete dann irgendwann direkt am Ufer im Gras und sah von dort aus zu, während ich mich mit einem blauäugigen Maori unterhielt, der sich neben mich gesetzt hatte und versuchte meinen Namen deutsch auszusprechen. Hrch. Hab ja gedacht, ich kann ihn vielleicht mit der Bemerkung, ich bin Christ abschrecken, aber das hat nicht so ganz funtkioniert. (Er tat es mit einem "So you're christian? Oh." ab, war aber sonst immernoch genauso enthusiastisch und angetrunken wie zuvor. ;D)

Mit einem Mal standen Max und Jim dann neben mir und sahen dann gemeinsam Jacques letztes Rennen an. (Leider wurde sein Team 5. aus Fünf, aber sie hatten auch nichts anderes erwartet, da sie sowieso die langsamsten aus dieser Gruppe von Teams waren. - Sie waren nur quasi zu gut für die nächst-"schlechtere" Gruppe gewesen... )

Nachdem ich dann zusammen mit Jim, Max und Rob das Gelände wieder verlassen hatte, bin ich Abends mit Brant zu Sarahs Oper gefahren, weil wir beide eine kostenlose Eintrittkarte erhalten hatten. (Sarah gab mir ihres, Greg, ihr Freund, gab seins an Brant.)

Die Oper hieß "The Gondoliers" und war wirklich nett - fand ich. Vor allem war ich überrascht, weil Greg eine der zwei Hauptfiguren spielte und ich den noch nie soviel "reden" gehört habe. Normalerweise bestehen meine Unterhaltungen mit ihm aus ungefähr drei Sätzen. (Okay, das war nun keine Unterhaltung, aber eben mehr "Gerede" als meinerseits je zuvor von ihm gehört..)
Sarah spielte da übrigens Klarinette

Unglücklicherweise hatte Brant das nicht so ganz gerafft, dass es sich bei dem Stück um eine Oper mit klassischer Musik handelt - weswegen er relativ "negativ" überrascht war als da auf einmal mit Singen angefangen wurde. Mittendrin meinte er dann, ich soll ihn bitte nächstes Mal daran erinnern, dass er "Musicals" nicht mag. Hab ihn nochmal darauf hingewiesen, dass eine Oper nicht ganz als Musical zählt... was die Sache für ihn nicht besser macht, weil er klassische Musik allgemein als "Einschlafmusik" ( "Makes you fall asleep"/"Good for falling asleep" ) bezeichnet.

Trotzdem überstand er die 3 Stunden (inklusive Pause) sehr gut und konnte Sarah danach sogar sagen, dass er die zweite Hälfte besser als die erste Hälfte fand.

Sonntag Abend begleitete mich Brant noch zur Gemeinde, weil einer seiner Freunde predigte und er den sehen wollte.

Nachdem ich Montag Abend bei Fowlers war, ging es Dienstag Abend wieder zum Hauskreis - bei welchem diesmal Michael Jaques anwesend war und sein neues Motorrad vorstellte. Außerdem arbeiteten wir immernoch an Ecclesiastes, nach einmaligem Durchlesen des Kapitels schweifte das Thema allerdings aus irgendeinem Grund zu "Contra Evolutionstheorie" und "How to fear God" usw ab. Ich hab irgendwann abgeschaltet. (Oder, wies so schön heißt "I zoned out" )

Mittwoch verabredete ich mich zu einem Treffen mit Mike, zu welchem er mich mit seinem neuen 1300er Motorrad abholte - und dann zu sich nach Hause fuhr, damit wir zur kleinen 250er wechseln konnten. Mit der sind wir dann eine gute Stunde in der Gegend umhergefahren um eine Straße zu finden, auf der ich ein wenig mit dem Motorrad rumfahren kann. Mike traute meiner Aussage nicht ganz, dass ich durchaus weiß wie man Motorrad fährt und einen Führerschein habe.
Offensichtlich landeten wir irgendwann so "richtig weit draußen", sogar so weit, dass wir in der Gefängnisumgebung rumfuhren - nur um letztlich zur selben Straße zurückzufahren, bei welcher wir schon 20 Minuten zuvor gewesen waren, die Mike aber zu steil war. (Er hatte Angst, ich würde sein Motorrad fallen lassen und mir und ihm (dem Motorrad) Verletzungen zufügen. ^^)

Nachdem ich bewiesen hatte, dass ich tatsächlich Motorradfahren kann, fuhren wir wieder zu ihm nach Hause, er holte sein großes Motorrad und wir fuhren je auf einem Motorrad zu Fowlers. (Die wurden als zufälliges Ziel gewählt. )

Bei Fowlers angekommen musste ich feststellen, dass keiner der Familie von meinem Führerschein wusste und Margaret und Jeremy zutiefst schockiert waren, dass "so ein nettes, harmloses Mädchen" wie ich Motorrad fährt!! ^^
(Nr.2 äußerte sich dazu folgendermaßen: "hahaha | DU BIST MEINE TOCHTER!!!!!!!!!!!!!!!" )

Mike und ich wurden dann zum Essen eingeladen, weil ich aber Abends mit Laura zum Netballspielen fahren sollte, mussten wir erstmal das kleine Motorrad zurück zu Mike bringen. Gesagt, getan. Doch kaum waren wir zurück bei Fowlers, hatte ich gerade genug Zeit um die Motorradjacke und Helm abzulegen und schon musste ich zu Laura ins Auto springen weil wir sonst zu spät zum Spiel kamen.

Kamen wir sowieso, ich aber nochmal besonder spät, weil mich Laura zu Hause abgesetzt hatte damit ich mein Zeug holen kann. Beim Netball-Gebäude verbrachte ich dann nochmal um die 10 Minuten damit, die Gruppe in dem Haufen spielender und trainierender Teams zu finden (unsere Teamfarben sind schwarz und weiß..) - nur um mich dann nochmal umziehen zu müssen, weil ich doch gebeten wurde, die mir zur Verfügung gestellten Shorts statt meiner langen Hose anzuziehen. ^^;

Aus diesem Grund hatte ich kaum Zeit die Spielregeln mal zu durchdenken und zu verstehen ehe es hieß, unser Spiel beginnt!

Ich landete in der Position des "Goalkeepers" (Torwart - man kommt sich vor wie im Fußball ) - nur spielte ich gegen eine Angreiferin, die seit sie 8 ist Netball spielt!
Hab es glatt geschafft ein paar Bälle vom Korb fernzuhalten.. aber beim Netball gibt es so Regeln wie "Man darf sich an den Spieler mit dem Ball nicht mehr als 3ft nähern" (und berühren darf man den Spieler sowieso nicht ), was bedeutet, dass man den Ball nicht wirklich abwehren, sondern nur den Spieler ablenken kann. (Und so eine Spielerin mit über 10 Jahren Netballerfahrung lässt sich von einer Spielerin mit 1-tägiger Netballerfahrung nicht wirklich ablenken.. )

Trotz allen Anstrengungen (oder dank aller Anstrengung! ) stand es am Ende 30:5 fürs andere Team!! Juhu!! ^^

Gestern besuchte ich Alana und wir stellten fest, dass sie den Film gar nicht sehen wollte, für den wir uns schon seit über einen Monat treffen wollten! Also sahen wir uns einen anderen an und ich fuhr anschließend mit Umweg über Castor Bay zum Albany Mall um mich dort mit Max, Larné, Arno und einer Freundin von Max zu treffen. Das Treffen verlief einigermaßen ruhig, selbst nachdem Penny und Faith eingetroffen waren, allerdings endete es mit einer netten Überraschung, weil wir beim Bezahlen feststellten, dass Arno die gesamten Kosten übernommen hatte (er war schon eine ganze Weile vor Max, Faith und mir gegangen).

Und um halb 12 oder so kam es auf einmal quasi zu einem WG-Treffen! Zumindest kam Sarah mit Greg nach Hause, Simon tauchte auf einmal in der Küche auf, Anne erschien ebenfalls, weil eine "Patientin" der Hebamme bei welcher sie ihr Praktikum hat auf einmal Wehen hatte - und Anne demnach mitten in der Nacht zur Geburt fahren musste. (War allerdings willkommen, nachdem sie und die Hebamme schon seit zwei Wochen auf ein paar Geburten warten... aber die Kinder lassen sich alle Zeit! ) Schließlich kam Gwen von der Arbeit nach Hause und somit waren alle bis auf Brant auf und in der Küche.
Die Gruppe löste sich aber auch relativ schnell wieder auf, weil wir dann doch alle (bis auf Anne) in unsere Betten verschwanden.

Heute war ich kurz bei Caryl um Klavierzuspielen, wobei ich auf dem Weg dorthin einmal so richtig heftig angehupt wurde. Tat mir ja auch Leid, aber laut neuseeländischer Regel, darf ein Rechtsabbieger vor dem entgegengesetzten Linksabbieger in die Straße abbiegen und der entgegenkommende Fahrer hatte den linken Blinker des Autos an. Also bog ich über seine Spur ab, was auch nicht so schlimm gewesen wäre, hätte der Fahrer nicht während meines Abbiegevorgangs seinen Blinker ausgeschaltet und mir somit signalisiert, dass er doch nicht abbiegen sondern geradeaus weiter fahren will. Blubb!

Mal sehen wann ich wieder etwas zu berichten habe - Fotos gibts weiterhin erstmal nicht, was teilweise am fehlenden Kabel aber zugegebenermaßen auch daran liegt, dass ich kaum Fotos mache. (Karte ist voll und das ständige Löschen ist so mühsam... )

So long!

P.S.: Sarah zieht aus, was zu einem wahren Umzugmarathon hier im Haus führt (u.U. zieh ich in Annes Zimmer ein)
P.P.S.: Auch wenn ich nichts drüber schreibe: ich bin tatsächlich mit Arbeitssuche beschäftigt
P.P.P.S.: .. nun hab ichs vergessen ...
Px4.S.: Achja - zu weiteren Netballinfos: Wikipedia! ^.~

4.4.08 12:09


Zwar weiß ich viel doch möcht' ich alles wissen

How to be a Kiwi
1. Be lazy
2. Be late wherever you go (at least 10 Minutes, 30 if possible; best results when leaving home at appointment-time)
3. Regard you' got lots to do but never actually start working on those things
4. Postpone future plans
5. Enjoy life
6. Be sociable
7. Enjoy the outdoors


*hrm*
Ich hoffe, ihr habt den letzten Eintrag gut überstanden, der heutige wird wieder "normal" werden. Sofern es so etwas wie Normalität gibt.

Bevor ich allerdings von den letzten Tagen erzähle, nochmal ein kurzer Bericht von der Zeit zwischen der Südinseltour und dem Sonntag darauf.

Am Donnerstag verbrachten Nr. 2b und ich damit, mein Auto zu verpflegen, dessen Reifen nun nicht nur lädiert sondern auch nahezu profillos waren (zumindest einer von ihnen). Somit haben wir also zwei neue Reifen besorgt, und die Vorderreifen zu Hinterreifen umfunktioniert. War glücklicherweise auch gar nicht so teuer.

Das Nächste was ich nun noch vielleicht unternehmen muss, ist Öl nachfüllen. Hossa! Und nächsten Dienstag muss ich Ben eine neue WOF holen.

Freitag waren wir mit Caryl bei Castor Bay und haben ansonsten an den Fotos gearbeitet, um eine Präsentation fertig zu haben - die nicht unbedingt 3 Stunden braucht. ^^

Samstag haben wir uns dann endlich mal zum Auckland Museum gewagt, wollten aber zuvor noch in der Queenstreet eine Socke in einem All Blacks-Champion-Laden holen. (In Christchurch hatten wir eine Socke erhalten und gesagt bekommen, dass wir einfach in Queenstown in so einen Laden müssen um die zweite Socke und somit ein Paar zu erhalten. ..Nur hatten wir das in Queenstown vergessen, weshalb wir dann in Auckland hin wollten.)
Somit sind wir quer durch den Park ums Museum gelaufen, nur um dann festzustellen, dass wir am falschen Ende der Queenstreet standen. (Neben uns war Queen St 5xx (500-irgendwas ), wir mussten aber zur Nr. 22) Also sind wir die gesamte Queenstreet runter, vorbei an einer St.Patrick's Day-Veranstaltung und letztlich wieder zurück. Hat insgesamt ca 2 1/2 Stunden gebraucht. Glücklicherweise nehmen die das hier mit den Parkzeiten nicht so genau. (Ben stand auf einem 120 Minuten Parkplatz )

Beim Auto angekommen sind wir einmal ums Museum rumgefahren und haben auf der anderen Seite wieder geparkt um dann wirklich ins Museum zu gehen.
Wir waren da sogar bis zur Schließung drin, was bedeutet, dass wir, wie viele andere Besucher, mit Militär-Trompetenmusik zum Gehen aufgefordert wurden. *hihi* War lustig.

Abends bin ich mit Larné kurz zu den neu eingezogenen Nachbarn rüber, hab mir deren Haus angesehen, bis wir schließlich zusammen mit Eddy, Caryl und Nr 2b zum Essen gegangen sind.
Vielleicht sollte ich noch hinzufügen, dass die Nachbarn (4 Jungs, ca Anfang - Mitte 20) feststellten, dass man von Larnés Veranda aus in ihr Badezimmer sehen kann. "Luckily" hört das Fenster auf Taillenhöhe auf und in dem Haus wohnen nur männliche Wesen.
Auf jeden Fall meinte Sam (einer der Jungs), dass sie so beim Duschen zu Larné rüberschauen können... oder eben andersherum - was nicht unbedingt so toll ist.^^

Sonntag morgen fuhr ich zum Frühstück zu Caryl und brachte anschließend Nr 2b zum Flughafen - und versuchte mich den Rest des Tages von meiner Stimmung sowie dem "Allergieschock" zu erholen, den ich nach dem Frühstück hatte.
Abends war ich in der Harbourside Church und musste feststellen, dass angesichts des offiziellen Sommerendes der Gottesdienst um eine halbe Stunde vorverlegt wurde - ich somit also eine halbe Stunde zu spät kam. (Ich werd immer besser im Kiwi-werden.)

So.
Montag war ich beim St.Patrick's-Day-Fußballspielen, hatte sogar extra ein grünliches Tuch mit, wurde aber doch ins gegnerische Team gesteckt. .. Allerdings nicht lang, weil ich nach circa 10 Minunten gefragt wurde, ob ich nicht Torwart fürs "StPD"-Team sein will. Allerdings musste ich eigentlich kaum etwas tun, weil "mein" Team so gut war, dass der Ball kaum zu unserem Tor kam.

Joa... Dienstag war ich Abends beim Hauskreis und habe Alanas Freundin Anna kennengelernt - mit der ich mich laut ersterer super verstehen sollte, weil wir uns so ähnlich sind. ( o.o noch eine von der Sorte?! )
Die Gruppe las immernoch in Ecclesiastes (Kohelet) und stellte fest, dass wir als Menschen viel zu selten "einfach nur genießen" - also zum Beispiel rausgehen, uns auf eine Wiese setzen und einfach nur die Natur erleben. Deshalb entschlossen wir uns spontan auf eine kleine Nachtwanderung zum nahen Sumpf zu gehen - allerdings unter der Bedingung, dass kein Wort geredet werden darf.
So machte sich eine Gruppe von 8 Leuten schweigend auf den Weg zu einer Wiese im Sumpf, wo sich besagte 8 Leute hinsetzten, den hellen Mond ansahen, den Zikaden zuhörten, die Stille genossen ... und nach 10 Minuten angesicht der Mücken aufgaben. Jene hatten sich nämlich, unterschiedlich stark, auf die stillen Wanderer gestürzt sobald sich diese ins Gras begeben hatten.
Zurück im Haus angekommen wurde dann Bourne bedauert, nachdem der am zerstochensten war - eine Mücke war sogar derart frech gewesen, dass sie ihn in die Lippe stach.

Abgesehen davon war es aber ein sehr interessanter Abend - nur hat ein neues Hauskreis-Mitglied anschließend festgestellt, dass in sein Auto eingebrochen wurde. Außer einem kaputten Fenster gab es aber glücklicherweise keine weiteren Verluste.

Mittwoch versuchte ich meinen gesundheitlichen Status ein wenig zu verbessern indem ich "es mal ruhig angehen lasse".
Nur bekam Sarah an dem Tag ihr neues Bett weshalb ich ihr altes erhalten sollte. Aus diesem Grund verbrachten Anne und ich Nachmittags eine ganze Weile damit, Betten umherzutragen, was nicht wirklich ausruhen bedeutete.
Allerdings haben nun sowohl Sarah, Anne als auch ich ein "neues" Bett: Sarah ihr neues, Anne "mein" altes, ich Sarahs altes. Zudem erhielt ich noch Annes Paletten, die sie zuvor als Unterlage für ihre Matratze nutzte, nun aber dank dem Bettgestell nicht mehr braucht.
Somit habe ich nicht nur ein neues, großes Bett, sondern auch noch genau die Holzbretter, bezüglich welcher ich noch am Morgen überlegt hatte, dass ich welche besorgen sollte um meine Sachen drauf lagern zu können.
Herrlich, wie sich das alles von selbst regelt.

Achja! Gekocht habe ich am Mittwoch auch - Kartoffelgratin - was offensichtlich sehr gut ankam. Obwohl ich extrem langsam bei der Zubereitung war. ^^; (War erst um 9 oder so fertig..)

Und noch eine Mitteilung: Ab nächster Woche Mittwoch spiele ich in einem Netball-Team mit. Keine Ahnung vom Spiel, geschweige denn von den Regeln, aber ich hab einfach mal zugesagt. Laut Laura ist das auch gar nicht so schwer. ^^

Zu Donnerstag kann ich nur sagen, dass ich versuchte die geschriebenen Briefe loszuwerden und dabei einen Abstecher im Videoladen machte um mich zu bewerben, dort allerdings gerade keine zusätzliche Arbeitskraft gesucht wird.

Freitag war Karfreitag! (Oder Good Friday, wie er hier heißt.)
Um Mittag rum sind Simon, Brant, Anne und ich auf einen Spaziergang von Castor Bay nahezu bis Takapuna Beach gegangen, wobei wir auf dem Rückweg mal etwas machten, was ich schon seit langem erledigen wollte: Den direkten Weg zwischen Milford Beach und Castor Bay über die Klippen nehmen - ein Weg, der nur bei absoluter Ebbe zugänglich ist.

Abends besuchten Simon, Brant und ich dann Annes Oster-Aufführung in ihrer Gemeinde, nach welcher es "Hot Cross Buns" und noch ein kurzes Konzert einer amerikanischen Sängerin gab.
Die Aufführung war meiner Meinung nach etwas "gewagt", weil sie ein paar sehr brutale Szenen aus "The Passion of Christ" vorführten, und nunmal doch eine ganze Menge kleiner Kinder da waren. Trotzdem war es ganz gut.

Zudem trafen wir dort zufälligerweise Larné und Caryl, was eine nette Überraschung war.

Samstag verabschiedete sich Brant zum Fischen während Simon und ich zum Einkaufszentrum liefen um Ostereier zu ergattern.
Der Mangel an jenen war allerdings schockierend! Das einzige, was man kaufen konnte, waren einzelne, riesige Ostereier, die dann noch um die 15 Dollar oder so kosteten!
Aus lauter Frust kauften wir uns jeder ein Eis und machten uns auf den Heimweg.

Nachdem gegen Abend nur noch Anne und ich zu Hause waren, kochte ich erneut Essen und überredete anschließend Anne mit zu Nick zu fahren, der mich zuvor per SMS dazu eingeladen hatte für eine Stunde oder zwei 'a millionaires lifestyle' zu genießen. ;D Sowas lässt man sich doch nicht entgehen!

Letztlich fuhren wir dann zusammen mit Gwen, die mittlerweile auch nach Hause gekommen war, zum Auckland Harbour und besuchten Nick und seinen Freund Gavin aufeiner .. naja... Millionärs-Yacht!

Ich hab versucht ein paar Bilder zu machen, angesichts der Dunkelheit und meiner Aversion gegen den Blitz gabs aber keine allzu guten Ergebnisse.
Die nächsten Stunden (bis 11) verbrachten wir dann auf der Yacht, unterhielten uns mit Nick, beobachteten die üblichen, feiernden Leute im Hafen und bestaunten den Aufbau der "65 foot" großen Yacht. Insgesamt gabs Platz für 36 Leute, 8 Betten, eine schön beleuchtete Küche, ein gemütliches "Wohnzimmer" mit Fernseher und Telefon, sowie ein oberes Stockwerk mit "Veranda" und zweitem Steuerruder, so dass man als (bitte hängt mich nicht wegen meinem Mangel an Fachjargon) Skipper sowohl vom Wohnzimmer als auch vom zweiten Stockwerk aus die Yacht steuern konnte. Je nachdem halt, wo sich die 36 Leute rumtrieben.
Übrigens gehört die Yacht einem "All Blacks"-Spieler, der eigentlich Arzt ist und Gavin dazu eingestellt hat, all die Leute mitsamt der Yacht aufs offene Meer zu bringen, die jene für diverse Veranstaltungen gebucht haben. Kostet ja auch nur ein wenig mehr als 4000 Dollar für 4 Stunden...

Sonntag war dann Ostern! Frohe Ostern nachträglich! ^^
Ich hatte geplant, mit einer ganzen Menge Leute nochmals "The Complete Works of Shakespear (Abridged)" anzusehen, nur sagten nach und nach alle ab - allerdings erst nach dem eigentlichen Start-Zeitpunktes, so dass schließlich Anne, Brant, Nick und ich den Film nur noch zu viert statt zu 10 ansahen.

Brant war eine Stunde (oder so) zuvor von seinem Ausflug zurückgekehrt und hatte festgestellt, dass sein verlorengeglaubtes Handy doch nicht auf der Insel zurückgeblieben war. Das war allerdings auch nur ein halber Trost, da er es ertränkt und mit kaputtem Display in der Tasche fand, in der der Fisch zusammen mit einer Menge Eis transportiert wurde. *kopfschüttel*

Nach dem Film versuchte ich noch, Nick ein paar Standard-Tanzschritte beizubringen, bevor ich zur Harbourside fuhr (und mich somit von der restlichen Gruppe trennte, die zusammen zur St.Pauls ging).
Obwohl ich wieder ein paar Minuten zu spät war (10, tztz), hab ich nicht allzu viel vom Lobpreis verpasst. Wobei dies auch daran liegen könnte, dass der Gottesdienst am Sonntag ein reiner Lobpreisgottesdienst war - sehr schön. (Ich musste mal wieder feststellen, wie schön "Oh Happy Day" ist. ^^)

Montag erbarmte sich Simon endlich Genghis Aquarium zu reinigen, woraufhin ich vorschlug, dass wir doch, um den Algenwuchs ein wenig zu verringern, zur Tierhandlung fahren, und etwas dagegen kaufen könnten. Pflanzen, mit Vorliebe.

Obwohl Ostermontag war, war der Laden offen - Puh!
Leider mussten wir aber lernen, dass es keine Pflanzen gibt, die Algen reduzieren, man allerdings Welse ins Aquarium setzen kann, die als Algen-staubsauger fungieren.
Nun mussten Simon und ich überlegen, ob wir es wirklich wagen sollten, einen Fisch zu Genghis zu setzen, nachdem letzterer zuvor ja jegliche andere Mitbewohner beseitigt hatte. (Kleiner, gefährlicher Fisch! - mittlerweile weiß ich, dass es sich um einen Malawi Cichliden handelt)
Der Händler und Simon meinten allerdings, dass "Bottom-Fish" eigentlich von anderen Fischen in Ruhe gelassen werden, man sich also keine Gedanken darum machen muss, ob der neue Fisch die Nacht überlebt.
Also erwarben wir einen Fisch für 11,60$ und Futter für 15$ (natürlich...) und setzten ersteren, zuhause angekommen, zusammen mit Genghis ins frisch geputzte Aquarium.

Brant meinte erstmal, der Fisch überlebt trotz seiner Größe die Nacht nicht (er würde sogar darum wetten) - und er hätte es sich ja denken können, dass Simon und ich so etwas machen würden (einfach einen Fisch kaufen ohne ihn zu fragen... ^^; ).

So.. beide Fische standen unter Beobachtung, ich musste aber Abends zu Larné, wo ich zum Essen eingeladen war. Als ich wieder hierher zurück kam, fiel mir nur auf, dass die Steinhöhle, die normalerweise Genghis Rückzuggebiet bildete auseinandergenommen im Aquarium lag. Im ersten Moment dachte ich schon, Genghis hätte versucht den neuen Fisch durch ein einstürzendes Höhlendach zu beseitigen ( ), Simon erklärte aber, dass sie die Höhle auseinander genommen hatten, weil beide Fische versucht hatten sich darin zu verstecken und es schließlich zum "Streit" kam, in dem Genghis den anderen Fisch "anknabberte".
Bis wir also neue Steine für eine zweite Höhle haben, gibts keine Höhle mehr für Genghis und Khan ( ).

Heute Morgen musste ich dann feststellen... dass Khan noch lebte, an der Scheibe klebte, und Genghis offensichtlich versucht ihm nachzumachen, weil er nun recht häufig senkrecht schwimmend im Wasser schwebt. *kopfschüttel*

Ein Glück für Brant, dass er seine Wette gestern noch zurückgenommen hatte, sonst hätte er sie heute morgen verloren.

Und ich hoffe weiter, dass sich Genghis an Khan gewöhnt und ihn nicht auf einmal doch richtig anknabbert. Zurzeit schwimmt er nur um ihn rum und flitzt anschließend durch ganze Aquarium. ^^

Heute Morgen war ich übrigens auch (wie zuvor in diesem Eintrag erwähnt) mit Ben beim WOF-Test, den er bestand. Allerdings wurde ich drauf hingewiesen, dass sich "immernoch" Rost auf der Beifahrerseite befindet, sowie "weiterhin" die Delle im Boden vorhanden ist - und beides könnte beim nächsten Test unter Umständen dazu führen, dass Ben den Test nicht besteht, ich sollte es also vor September noch bearbeiten lassen.

Außerdem bin ich etwas desorientiert aufgewacht, weil ich träumte, ich sei in meinem Zimmer in Deutschland, das Bild was sich mir beim Aufwachen bot stimmte damit aber nicht überein.

Und frei nach Anmerkung meiner ehemaligen Deutschlehrerin: "Wenn Sie sich keinen Schluss ausdenken können, dann lassen Sie ihn einfach weg, dann muss ich ihn nur als fehlend werten und nicht auch noch korrigieren."

Cheers!

Noch ein paar Anmerkungen:
* "Hot Cross Buns": warme Zimtbrötchen mit Rosinen und Mehlkreuz
* "Khan" heißt nicht nur Khan, weil das so gut zu Genghis passt, sondern auch, weil er einen Schnauzer hat. (Brant wollte ihn "Überlebender" nennen. Ja, wortwörtlich Überlebender, nicht etwa 'Survivor'. ...)
* Bilder gibt es im Moment keine, weil mein Überspielkabel ausgerissen und nach Deutschland geflüchtet ist ... und ich erst einen SD-Card-Leser besorgen muss

25.3.08 05:53


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