...there can be no courage unless you are scared.

I survived the Sandflies! (*)

(*) Aufkleber im lokalen Supermarkt des Millionenstädchens "Haast Township" (ca. 10 Häuser)

Sehr geehrte/r Leser/in,
um Ihnen (und uns, wir sind nicht selbstlos) stundenlanges Lesen des folgenden Eintrages zu ersparen, lade ich Sie hiermit herzlich dazu ein, Ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen.
(Sie wissen ja - die Gedanken sind frei - warum also nicht der Kreativität auch jene Gunst gönnen?)

Im Folgenden werden Sie mit 13 Absätzen konfrontiert, gebildet aus teilweise scheinbar unzusammenhängenden Worten. Wir, die FlyingKiwi Organisation, bitten Sie hiermit, sich des gesamten Wortschatzes der deutschen Sprache von Aal bis Zypresse, inklusive aller Konjugationen und Deklinationen zu bedienen und jene Worte somit zu deutschen Sätzen zusammenzufügen. (Mutige dürfen sich gern auch des österreichischen oder schweizer Wortschatzes bedienen, aber wir raten Anfängern bei der deutschen Sprache zu bleiben, sofern jene die Muttersprache darstellt.)

Gern dürfen Sie diese, Ihre, somit entstehende/n Kreation/en:
* abtippen und
    - speichern (empfohlen)
    - an die Organisation schicken (Wir behalten uns vor,
        einen Wettbewerb daraus zu machen.)
    - ausdrucken, einrahmen und an die Wand hängen
    - vergessen (wir raten allgemein davon ab)
    - löschen     (                    "                   )
    - aufessen (Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie
        Ihren Arzt oder Apotheker)
* in eine Gedankenbox packen
    (empfohlen für Testosteronwesen)
* dem Gedankendrahtknäuel hinzufügen
    (dem Rest empfohlen)

Viel Erfolg!

Mit freundlichen Grüßen,
FlyingKiwi Org.

P.S.: (Auckland -> Kaikoura findet sich im Eintrag unter diesem.)

Zwei Wochen, zwei Tage, zwei Personen & zwei Inseln (und insgesamt 4170km)

29.2.:
Kaikoura -> Christchurch
in Christchurch bei "YMCA" eingecheckt!, Stadtspaziergang zur Cathedral, Tram gesehen (- fuhr sogar u.a. durch ein Haus!), im Cambridge Museum, kurz im Botanischen Garten, Abendessen bei Inder, christliche Aufführung auf Cathedral Square gesehen ->zurück zu YMCA

01.3.:
Christchurch -> Oamaru
laaanger Umweg (200km?) über Lake Takepo , Stauseen, an Pelennor Feldern vorbei; REGEN! Toller Backpackers in Oamaru – sehr gemütlich; Yellow-Eyed Penguins angesehen, auf altem Fahrrad in I-Site gefahren (Vorne großes, hinten kleines Rad), Stadt sehr „19. Jahrhundert“, Abends gekocht, Blue Penguins angesehen (20$): großer Seelöwe der über Pinguinzaun kletterte/fiel, ca. 57 Pinguine, 30cm groß, „lustige“ Küken die heimkehrende = erschöpfte Pinguine traktierten (rannten nach und schnappten um Futter zu bekommen)
Therese & Colin aus England getroffen, unterhalten, viele Tipps bzgl. Unterkunft!
Spät ins Bett

02.3:
Oamaru –> Dunedin (Sprich: Dann - iedin)
Strecke VIEL länger als gedacht (150 km, nicht 40!)
In „Hogwartz“ einquartiert – Klavier!!, Stadt angesehen trotz Regen, Essensplanung, sehr englische/schottische Stadt, viele Kirchen, Schokofabrik von Catbury (Kiwi-Schoko); Bahnhof angesehen, in „Settler’s Museum“ gewesen: über Maori, die ersten Iren in NZ & die Schifffahrt der Siedler nach NZ gelernt
“Metro Cafe“ -> mal große Portionen: WOW! ^^
Abends „Anchorman“ angesehen -> skuril; außerdem: Whale Rider (über Maori, sehr interessant), anschließend obligatorisch „Harry Potter 3“ (mit Gruppe von jungen Deutschen) -> bis 1:40 Uhr
Dazwischen: Kakao getrunken und Oli (Schweiz) kennengelernt –> ähnliches Auto wie Ben, will es für 1000 Dollar verkaufen

03.3.:
Dunedin -> Queenstown
Bei Baldwin Street - steilste Straße der Welt gewesen; lange Fahrt nach Queenstown da Umweg über Otago Peninsula; einsame Gegend zwischen Dunedin und Queenstown : Nr. 2b meint: „Endlich echtes NZ wie man es sich vorstellt“
In Backpacker in Q-Town eingecheckt: toller Garten, kostenloses Wlan, ansonsten na ja; Stockbett
Nach Glenorchy gefahren um Bild mit Wharf zu machen (45km weg ^^)
Da Abend gegessen; Berge mit Schnee!!
Zurück nach Q-Town im Dunkeln; insgesamt 9 Stunden an dem Tag gefahren
Me seeeehr überrascht weil Queenstown so klein! (durch in 5 Minuten!)
[kleiner interessanter Fakt: Q-Town: 9000 Einwohner; 1.5Mio Besucher im Jahr]

04.3.:
Queenstown
Lange geschlafen; weitere Reise geplant; durch Stadt gelaufen und zum Tandem-Paragliding angemeldet!, Dahin gefahren, gesprungen -> u.a. auch selbst gelenkt; positiv interessant; Nr 2b Abends im ca 14°C warmen/kalten Lake Wanaka-Wasser schwimmen;
lange auf Suche nach New World umhergeirrt, ca 20Uhr Abendessen gemacht, dann mit Britta unterhalten, die zuvor Paraglide-Begleitung gesucht hatte (me hatte aber abgesagt weil zu teuer; wurde erst später eingeladen und traf dann nicht mehr tagsüber auf Britta)
Fotos angesehen und über alles mögliche unterhalten (z.B. wie man per Anhalter nach Invercargill (Stadt am südlichen Ende der Südinsel) kommt)

05.3.:
Queenstown -> Wanaka -> Haast
Puzzling World in Wanaka -> :D ; Komisches Gefühl im schrägen Raum -> Körper will ausgleichen , fällt dabei aber halb um; lustiges Labyrinth; zuvor mit Ben auf 1500 m Höhe gefahren – Wuhu! (Mein Ben kann Steigungen bezwingen!)
Sehr einsame Gegend bis Haast – sehr klein! Keine Handyverbindung; Motel in „Haast Beach“ (=2 Häuser) mit skurriler, alter Empfangsdame
Aufenthalt am Strand relativ kurz wg. SANDFLIES
Soooviele! Lauter Bisse, Abends nach „Haast Township“ (ca. 10 Häuser?) zum Essen: 1.Wahl wieder geschlossen; schließlich auf Veranda bei Café gesetzt und nach Gespräch mit Briten reingeflüchtet (Sandflies! „Off“ bringt nicht viel, nur ein wenig..) Nach Essen „Cold Case“ im Motelzimmer gesehen & auf Fliegen- und Mückenjagd gemacht: Schwarm trotz geschlossener Fenster & Türen

06.3.:
Haast -> Fox Glacier -> Franz Josef (Glacier)
Tag mow mit Fliegenjagd im Auto begonnen (Tür auf, Schwarm rein -.- ); für 1,92$/l getankt! (Teuer! )
nach Fox Glacier gefahren, so nah wie möglich mit Auto an Gletscher dran, tolle Wasserfälle bei restlichem Fußweg; Stopp in Café & anschließend zu Franz Josef Glacier
Erstmal im Backpacker eingecheckt: tolle Atmosphäre, niedliches Schild beim Rasen; Zum Gletscher gefahren, Weg wegen Regen aber gesperrt -> nur von Ferne zu sehen
Essen gekauft -> REGEN !!; In Backpacker (BP) Nr.2b in Sauna, me gelesen, Nr.2b versucht BP-PC zu reparieren; gekocht; Madagascar angesehen, Skip-Bo gespielt

07.3.:
Franz Josef -> Punakaiki
30 Mins zu spät bei Pancake Rocks -> Blowholes nicht so toll;
zu BP -> kleine Hütte für uns (1 Zimmer, nur Betten, dennoch sehr gemütlich) direkt bei Meer -> Wellenrauschen!
wieder nach Greymouth & da spazierengegangen
in Café und da Pie bzw „Chocolate Gateau“ gegessen; Café tolle Wände -> mit alten Zeitungen (alle vom 28.1.1982) tapeziert; zurück zu BP nachdem Delfinsuche erfolglos; gekocht (nachdem Nr.2b im Meer war), gegessen, im Sonnenuntergang gelesen, kurz in „Spa“; Nicole & Martina aus Aschaffenburg getroffen -> Skip-Bo gespielt und unterhalten; Party von anderen BP-Gästen -> laut! (spielten sogar u.A. Xavier Naidoo! o.ô )

Bemerkenswert: One-Way-Bridge mit Gleisen ! -> beide Autorichtungen „Vorfahrt gewähren“ (hihi)

08.3.:
Punakaiki -> Nelson
Lange Fahrt; viele Wasserfälle;
auf Weg über längste Fußgänger-Hängebrücke gelaufen; Treffen mit N&M ausgemacht, wurde aber nichts weil SMS von Neuseeland über Deutschland nach Neuseeland einen Tag brauchte (!); am Strand in Nelson; SMS & Telefonat mit Nr.2 ; Abends zum Essen bei „LoneStar“ gezwungen (Cowboy-Restaurant; „Halbe Portion“ so groß wie normale Portion... „gezwungen“ weil wir quasi zum Tisch komplimentiert wurden und sofort eine Bedienung da stand die die Bestellung entgegennehmen wollte... )
Im BP Scherben aus Füßen „operiert“ (was muss me auch barfuß laufen... )

09.3.:
Nelson -> Queen Charlotte Drive -> Picton
in Nelson zufällig N&M getroffen -> über SMS erfahren; Treffen in Picton ausgemacht; in Picton in „Tombstone“ BP -> sehr edel/schick mit (verchlortem) Spa mit Ausblick auf Stadt; BP-Tür sehr interessant da in Sargdeckel-Form..; Strand-/Buschwanderung gemacht; sehr warm; mit N&M getroffen, Essen gegangen, auf Rückweg SEHR windig (Stühle rumgeflogen...) & kalt;
Butterfly Effect 2 angesehen ( -.- ); Pool-Spielen gelernt! (nu kann ich’s auch endlich mal!)

10.3.:
Picton -> Wellington -> Palmerston North
Pool & Klavier gespielt; bei Subway gegessen (Me isst ein Sandwich.. ! o.ô ) ; Fähre nach Wellington, Film auf Fähre angesehen; viele Wellen (urgs);
Fahrt durch seeeehr langen Stau nach Palmerston North; dort süßes BP! („Grandma’s Place“ -> wirkte wirklich so); Hot Dogs gemacht, Ferngesehen, ins Bett

11.3.:
Palmerston North -> Wai-O-Tapu -> Rotorua
An Mt.Ruapehu vorbei (Schicksalsberg in HdR), leider gerade bei den Vulkanen sehr bewölkt, nach Wai-O-Tapu (Thermalgebiet) und da in den Park : 1 ½ h Wanderung durch Schwefelwolken gemacht (hust!); SEHR interessante Farben im Wasser: leuchtend Grün , rot, orange usw; Mudpools mit spuckendem Matsch (hihi); viele Erddämpfe
Nach Rotorua -> „Die nach Schwefel riechende Stadt“ ( ; keine Übersetzung, übrigens)
“Schlechtestes BP“: Cactus Jack (Angaben in Broschüre nicht richtig; unser Zimmer war eindeutig nicht geputzt... nachgefragt; Antwort: „Da war seit zwei Tagen keiner drin, das muss in Ordnung sein“ ... :p )
Zu Maori-Veranstaltung gefahren: Haka und Hangi (traditionelle Begrüßungszeremonie & Essen aus „Erdöfen“ ) ; viel über Maori gelern, z.B. was die Tattoos im Gesicht bedeuten: 4 Vögel = Fledermaus (fliegt, deswegen Vogel ; auf Stirn) , Eule (auf Kinn), Kiwi (Wangen), vierten habe ich vergessen (Schnabel auf Nase)
Nachtwanderung zu Glühwürmchen gemacht; Weta’s gesehen (riesen Insekten..)

12.3.:
Rotorua -> Auckland
In Auckland Wäsche gewaschen, Bilder hochgeladen, Schwimmen gewesen, Abends bei Caryl & Familie


Vielen Dank für Ihre Teilnahme!



16.3.08 23:38


Werbung


Kuehe die sich an Palmen reiben

Hallihallo aus Kaikoura, was zwischen Christchurch und Picton liegt. Wir sitzen gerade in einem Inet-cafe weil ein paar Dinge nachgesehen werden muessen (Nr.3's E-Mailladung muss abgebaut werden damit das Handy auf dem Rueckflug in Hongkong nicht stundenlang vibriert...)

Am Dienstag sind waren wir circa 8 Stunden unterwegs und sind am Ende in einem Ort mit dem exotischen Namen Paraparaumu gelandet - circa eine halbe Stunde von Wellington entfernt.
Mittwoch morgen ging es dann nach Wellington, wo wir allerdings eine Stunde zu frueh ankamen. Also haben wir uns noch den "Beehive" angesehen - das Parlamentsgebaeude.
Zudem waren wir noch im alt aussehenden Bahnhof, wo sich das Gleis 9 3/4 befindet. *hihi*

Die drei Stunden Fahrt auf der Faehre haben wir mit Lesen, Berge betrachten, Brief schreiben, Skip-Bo spielen und im Wind stehen verbracht.
In Picton angekommen nahmen wir dann einen Umweg ueber den Queen Charlotte Drive, der 17 km an der Kueste entlanglaeuft und einem eine tolle Aussicht bietet.
Abgesehen davon, dass wir einmal fast mit einem Auto zusammenstiessen und die Strasse derart kurvig war, dass man die 50kmh Hoechstgeschwindigkeit eh nie erreichte, war die Fahrt ganz nett.

Sobald wir aus dem huegeligen Gelaende herauskamen ging es eine ganze Weile im Tal zwischen einer Reihe Berge entlang nach Blenheim. Unter Anderem kamen wir am "Bra-Fence" (BH-Zaun) vorbei und ein Kieselstein schlich sich in meine Handbremse. Ist nun aber wieder alles gut.

In Blenheim kamen wir am Campingplatz an und mussten feststellen, dass da noch jemand mit unserem Nachnamen war, der nun unsere Huette erhalten hatte. Also zogen wir in einem Wohnwagen ein. Wuhu. Abends waren wir in der Stadt etwas "teurer" essen - wobei ich der Meinung bin, dass das natuerlich viel zu kleine Portionen waren.

Gestern fuhren wir nicht weit, nur bis Kaikoura, ca. 1 1/2 Stunden von Blenheim entfernt... sahen auf dem Weg allerdings Seeloewen und viel schwarzen Sand. Den Nachmittag haben wir mit Zelt-aufbauen, am Strand liegen und einem Spaziergang durch die Stadt verbracht.
Das Wasser war uebrigens viiiiel kaelter als auf der Nordinsel. D:

Heute gehts dann eben weiter nach Christchurch, der englischen Stadt. Wir planten schon, mal Bed&Breakfast auszuprobieren, so richtig englisch, aber wir entschieden uns dann doch fuer Backpackers.

Ziel wird sein, mal alle typischen Accomodations auszuprobieren... Motel, Van und Zelt haben wir ja nun schon.

Tuedels!

28.2.08 22:21


Oh dear, a doe, a female deer

Aus akkutem Zeitmangel wird die Nachricht nun nur sehr kurz...

aber schnell zusammengefasst: Die Woche war nicht allzu aufregend, abgesehen davon, dass am Samstag mein Besuch und meine Begleitung für die Südinseltour ankam! Mitten im stärksten Sturm des bisherigen Jahres.

Nichts vonwegen "Neuseeländischer Sommer" im Februar.. nein nein... der Sturm (Zyklon) dauerte drei Tage und hat die Strände in der Umgebung offensichtlich sehr verändert. Schon allein, weil alles mit Seegras übersät ist.

Am Samstag Abend war ich übrigens kurz bei einer Videonacht und vorgestern in der Gemeinde, weshalb wir "Starlight Symphony" verpassten. -.- Eigentlich hätten wir nur eine Stunde der Veranstaltung verpasst, nur dauerte der Gottesdienst ausgerechnet an dem Tag eine halbe Stunde länger und eine weitere Stunde ging mit Parkplatzsuche drauf.
Wir haben es erst zur zweiten Hälfte des letzten Stücks geschafft und wurden anschließend von Larné darauf hingewiesen, dass wir wirklich was verpasst haben.

Gestern haben wir mein Auto auf Vordermann gebracht und waren Abends beim Fußballspielen (Nr.3 (oho! ^^) hat sich sehr gut geschlagen, nun aber zwei blaue Zehen...)

Und nun muss ich mich verabschieden weil wir heute zur Südinsel aufbrechen. Das heißt, ich bin nun bis zum 11.3. nicht in Auckland - werde aber schauen, ob ich irgendwo Internet auftreiben kann.

Bis dann

25.2.08 20:11


Jesus, you're all this heart is waiting for

.oO( I'm falling on my knees, offering all of me... *"Hungry" hör* )

Donnerstag war Max' Feier anlässlich zu seinem 20. Geburtstag, was bedeutete, dass eine ganze Menge Leute nach Albany fuhren und im Haus der Fowlers rumhingen, sich unterhielten und nebenbei noch grillten.
So auch ich, wobei ich eine ganze Weile damit verbrachte, einen deutschen Brief an Margaret und Jeremy für die beiden zu übersetzen.

Außerdem beobachteten wir, wie sich Ameisen auf einem brennenden Holzklotz verhalten, bis Larné irgendwann versuchte die aufgeregten Insekten einfach aus dem Feuer zu pusten. Keine Ahnung ob es funktioniert hat, aber es gab den Tierchen wohl eine höhere Überlebenschance als Jims Taktik - Ameisen umbringen damit sie nicht verbrennen müssen.

Um 10 sind dann so ziemlich alle Gäste gegangen, weil Donnerstag war und die meisten Freitag Arbeiten oder zur Uni mussten oder ähnliches. Ich blieb noch ein wenig länger um Laura ein weiteres Klavierstück zu zeigen, was allerdings dazu führte, dass Margaret versuchte mit mir ein Duett zu spielen. Schließlich wurde es schon 11 und Brant sandte eine SMS, dass er doch noch nicht nach Hause kommt sondern noch einen Tag wegbleibt.
Also musste ich mich auch nicht mehr darum sorgen, dass er sich wundert wo seine Bettwäsche hin ist weil ich die an einem unüblichen Platz aufgehängt hatte. Soll heißen, ich hatte auch keinen Grund unbedingt an dem Abend nach Castor Bay zurückzukehren, also habe ich Margarets Angebot angenommen, bei ihnen zu übernachten.

War ganz interessant und die Familie ist so nett und kümmert sich derart um einen, dass man fast den Eindruck bekommt in einem Hotel zu sein. Nur schlug ich mein Lager im Spiel-Zimmer auf, soll heißen im Billiard-/Tischtennis- und Trainingsraum.. direkt neben dem Raum mit der Wasserpumpe. Das wiederum bedeutete, dass ich es jedesmal mitbekam, wenn jemand irgendwo im großen Haus Wasser nutzte - weil es durch die Rohre an der Zimmerdecke in den Raum mit der Pumpe rann.
Trotzdem schlief ich sehr gut, wachte aber um halb 8 auf, weil Laura ihr Fahrrad aus dem Zimmer im Keller holen musste. ^^

Nach einem Omelett-Frühstück, ein wenig Aufräumen, Klavierspielen und Mails ansehen lud mich Brant auf einmal ein, mit ihm und den drei Kindern seines Freundes ins Museum zu gehen.
Es stellte sich heraus, dass er nur nicht nach Hause gefahren war, sich aber durchaus in Auckland befand (und dann auch noch quasi gleich um die Ecke von Fowlers ^^ ).

Also hat er mich abgeholt und wir sind zusammen mit Debbie (7), Guy (10) und Luke (12) ins Auckland Museum gefahren!
Sehr interessant, speziell der Vulkanausbruch-Raum, in dem sie einen Vulkanausbruch simulieren. Da sitzt man in einem Wohnzimmer, schaut sich die Nachrichten an und wenn man aus dem "Fenster" sieht, kann man auf einmal sehen wie im Meer ein Vulkan explodiert. Außerdem beginnt der Boden zu beben, die Lichter gehen aus usw.

Allzu viel hab' ich aber nicht mitbekommen, weil wir uns hauptsächlich um Debbie kümmerten, die geistig behindert ist und zum Beispiel nicht allein laufen kann.

Nach dem Museumsbesuch sind wir noch zum Hafen gefahren, weil dort die "Queen Victoria" lag - ein seeeeehr großes Kreuzfahrtschiff. (Ein Kreuzer? ^^ ) Die ist sogar so groß, dass man glauben könnte, sie sei ein riesiges Haus, kein Schiff.
Die drei Kinder wollten auf jeden Fall ein Foto mit ihr und anschließend sind wir zum "Mexical", einem mexikanischen Schnellrestaurant gleich "um die Ecke" beim Hafen.

Daraufhin ging es zurück zu Fowlers, wo mein Auto immernoch stand und Brant hat sich wieder auf den Weg zu seinem Freund Markus gemacht. (In dessen Auto übrigens.)
Eine Minute später fiel mir auf einmal auf, dass ich immernoch Brants Handy und Autoschlüssel in meiner Tasche hatte (ich hatte im Museum mal wieder Esel gespielt ^^ ) und so versuchte ich, die Adresse von seinem Freund rauszufinden damit ich das Zeug hinbringen konnte.

Dauerte ein wenig, aber am Ende hatte Brant seine Besitztümer wieder und ich hetzte nach Hause, weil es schon nach 5 war und ich um 6 abgeholt werden sollte.

Abends ging es nämlich zum "After Canoeing"-BBQ zum Fotos und Video ansehen. Nur mussten wir (zu dem Zeitpunkt Jim, Larné und ich) zuvor zu den... Fowlers, um den Film der Videokamera zu holen!
D.h. ich hätte mir theoretisch so einige Fahrt sparen können...
(Route sah ja folgendermaßen aus: Fowlers - Auckland - Fowlers - Markus - Castor Bay - Fowlers - Torbay - Castor Bay)

Am Samstag begleitete ich Brant zum Einkaufszentrum in Glenfield, wir statteten Alana einen kurzen Besuch ab (die arbeitet da ja), sahen Nachmittags eine ganze Reihe der Simpsons und besuchten schließlich Nick in seiner Garage.

Und gestern schrieb ich Mails während alle anderen im Gottesdienst waren, sah mir eine Doku namens "The Devil and C.S. Lewis" an, verbrachte den Nachmittag mit Anne und Brant und Mails schreiben und besuchte schließlich Abends den Gottesdienst in der St.Paul's Church.

War nicht ganz so toll wie letzten Sonntag, aber trotzdem beruhigend - stimmte mich aber ein wenig unsozial.
Trotzdem schloss ich mich Sarah, Brant und zwei mir unbekannten Personen namens Kim und Jason an und begleitete sie zu einem Pub "just down the road". Glücklichweise waren wir im Auto unterwegs.. denn die Straße schien sehr lang zu sein.

Das Gespräch war lustig, wir hatten alle echte "Chips" (Pommes ) die authentisch nach Kartoffeln schmeckten und ich weiß nun, dass Jason Designer ist und Kim am 8.Juni 21 wird. Hossa! ^^

Nun ist Montag und ich tippe am Blog bevor wir gleich für die Woche einkaufen gehen... Außerdem muss ich mich auf Wohnungssuche begeben, wozu ich absolut keine Lust habe. Ich weiß aber nicht, wie ernst Sarah das meinte, als sie gestern im Pub anbot, dass ich ruhig bis Juni dableiben kann. (Bzw.. ich hatte halb scherzhaft gefragt, ob ich gleich bis Juni bleiben kann, nachdem sie anbot ich könne nach der Südinsel Tour ruhig zurückkommen, woraufhin sie meinte "Sure... might just get a bit cramped during winter".. also keine Ahnung.) Allerdings haben Fowlers auch sowas wie angeboten dass ich ruhig bei ihnen bleiben könnte... nur weiß ich nicht auf welchen Zeitraum sich das bezöge. Vielleicht wäre das gar nicht so schlecht,... die haben keinen Fernseher und lesen täglich in der Bibel und so.. vielleicht sollte ich sowas auch mal erleben.

Wie auch immer - jetzt helfe ich Brant erstmal mit seinem Van, er versucht ein Regal reinzubauen, hat aber keinen Plan sondern denkt sich das alles aus während er arbeitet. Hossa. (Wie "angeblich undeutsch"...)

P.S. an Nr.2: Habe Jacques angeschrieben, aber er antwortet nicht.
P.S. an alle: Ich hatte schon Albträume über's Blogschreiben! ^^

18.2.08 02:00


3rd World War & Fiberglass-Boats

*"You raise me up" abspiel*

Hach.. nach einem offensichtlich ermüdigenden Tag sehe ich mich gezwungen wieder einen kurzen (?) Bericht zu erstatten.

Tagsüber gestern habe ich nicht viel getrieben - abgesehen davon, dass ich mich zwei Kapitel weiter durch den dicken Wälzer gelesen habe, den ich ja in ein paar Wochen nach Deutschland mitgeben muss. *seufz* Immer dieser Les-Druck! ^^

Abends fuhr ich allerdings nach dem Abendessen-Zubereiten (ich arbeite an der Perfektionierung einer Pilz-Sahne-Soße) zu Jacques Hauskreis - und war eine Viertelstunde zu früh da. Also unterhielt ich mich mit Michelle und kehrte irgendwann ins Wohnzimmer zurück, nur um festzustellen, dass selbst um 8 (eine halbe Stunde nach Beginn) nur vier Leute da waren.
Jacques schlug vor, dass wir auch einfach einen Kaffee trinken gehen können und uns fiel ein, dass Max' 20.Geburtstag war! Zufällig fuhr im selben Moment Max' Auto am Haus vorbei und ein paar Minuten später stand er dann im Wohnzimmer und die Weggeh-Pläne konkretisierten sich. Wir mussten nur noch auf Luke, Maria und Jim warten.
Letztendlich fuhren wir aber alle in Jacques Van zu "Momo", dem chinesischen Teehaus/Café, von dem ich schonmal in einem meiner ersten Berichte geschrieben habe.

Häufigste Bestellung war der Kokosnuss-Milchshake und wir unterhielten uns zum Teil auch über die Wahrscheinlichkeit und Auswirkung eines dritten Weltkrieges (u.a. war Jim der Meinung, dass der dritte Weltkrieg letztlich das Ende der Welt bedeuten würde). Des Weiteren wurde darüber diskutiert welchen Wert Tiere haben und ob man sie wie Menschen behandeln sollte.
Höchst philosophische Fragen also. (Vom Wert der Tiere gerieten wir übrigens sehr schnell zum Thema "Wie man Nutztiere am tierfreundlichsten erlegen sollte" ... wer weiß was das aussagt. ^^)

Beim Kassieren passierte mir dann noch der kleine Fehler, dass ich in Euros dachte und demnach voll überzeugt "24" sagte während die Kassiererin die Summe ausrechnete ... und dann mit einem Lächeln meinte, es seien 48 Dollar. - Die Jacques großzügigerweise übernahm (wir hatten zuvor überlegt, ob wir Max zum Geburtstag einladen).

Nunja... und heute bin ich mal wieder richtig "früh" aufgestanden um mich zum entfernten Gleneden zu begeben - im Westen Aucklands, um genau zu sein. Da war ich noch nie. ^^ Und nun sollte ich da ganz allein eine Straße finden in der Nick mit seinem Boot lebt.
Lief sogar ganz gut, bis zu dem Zeitpunkt an dem ich bei der Adresse ankam und aufgrund der als Fabrik genutzten Lagerhalle nicht so ganz sicher war, ob ich am richtigen Ort gelandet war.
Nach ein wenig Umherirren und Texten traf ich aber auf Nick und wir begaben uns hinter die Lagerhalle, wo sich in einer kleineren Halle ein Boot im Bau befand!
Obwohl zurzeit erst die Hülle existiert, und Nick dabei ist Treppen zu bauen, war das Boot schon beeindruckend. Fand ich auf jeden Fall. Allerdings habe ich auch noch nie dermaßen viel Fiberglas auf einmal gesehen. (Und dann auch noch in Form eines großen Sportbootes!)

Nachdem ich das Boot auch von innen inspizieren durfte, bekam ich eine stylische Atemmaske (und später auch Hörschutz) und startete damit, die Seite des Bootes mit einem Sandschleifer zu bearbeiten. Juhu!
War recht lustig und interessant, und ich schaffte in 2 1/2 Stunden nahezu die ganze rechte Seite des Bootes ... sah danach aber aus als hätte ich im Staub gebadet.
Irgendwann tauchte Nicks Vater auf, wir aßen zu Mittag und dann wurde weitergearbeitet. Ich fand es interessant, dass man nach offensichtlich so langer Zeit immernoch heraushören konnte, dass Nicks Vater ursprünglich aus der Schweiz kommt! (Er betonte die "A"s auf eine gewisse, schweizer Weise... )

Abgesehen davon, dass Fiberglas-Staub offensichtlich sehr giftig ist, piekt er auch noch, wenn man mal so unvorsichtig ist, und über den verstaubten Arm wischt. (Das macht man nicht. Man wartet bis man mit der Arbeit fertig ist und dann fönt man den Staub von sich ab. .. Aber sowas weiß man natürlich nicht...)
Nunja... nach der Arbeit ("getaener" will ich nicht schreiben, da das ja nicht der Fall ist) fuhren Nick und ich zum 20Minuten entfernten Piha-Strand! ...Offensichtlich ein sehr bekannter Strand an der Westküste, was schwarzer Sand bedeutet, mit starken Wellen. (Übrigens auch der Strand an dem Brant vor 1 1/2 Wochen von einem Felsen gespült wurde...)
Und nach einiger Zeit im Wasser standen wir in der Sonne zum Trocknen bevor wir wieder zurück zur Werkstatt sind. Wobei man nicht unbedingt Werkstatt sagen kann, da Nick da nicht nur arbeitet sondern auch wohnt!

Den Rest der Zeit verbrachten wir damit, mit dem Chef der Werkstatt nebenan "Rätsel" zu lösen bis der gehen musste und ich mich auch wieder auf den Heimweg machte. Es dauerte allerdings eine ganze Weile bis ich wirklich vom Parkplatz weg kam, weil Nick und ich anfingen über ... den Wert von Tieren zu diskutieren! :D Zufall? Wer weiß...

Nunja.. übrigens hat mich Nick für die Arbeit auch bezahlt und meiner Meinung viel zu viel... (Stundenlohn von 20$ ????) .. Auf jeden Fall will ich da am Freitag nochmal zum Helfen hin .... für weniger Geld. So toll arbeite ich nun auch nicht...

Am Ende kam ich erst nach 18 Uhr nach Hause, obwohl ich doch geplant hatte nur am Vormittag weg zu sein. *hihi*
Morgen muss ich wieder mein Zeug packen und das Zimmer auf Vordermann bringen, weil Brant früher als geplant zurückkommt.
Yay! =)

13.2.08 10:41


0,583

Bevor sich wieder Tage ansammeln gebe ich lieber gleich ein Update - auch wenn sich überhaupt nicht viel ereignet hat.

Sonntag habe ich ausgeschlafen, nachdem ich hauptsächlich aufgrund des Blogs bis halb 5 wach war, und ein paar Mails geschrieben. Nicht allzu viele allerdings.

Den ganzen Tag über haben wir, d.h. Gwen, Anne und ich, wirklich nicht viel angestellt, abgesehen von ein paar Runden "Pole-Tennis" im Garten.
Pole-Tennis besteht aus einem Pfosten an dem ein Seil mit einem Tennisball befestigt ist. Das Ziel des Spieles ist, den Karabinerhaken am anderen Ende des Seils durch Schlagen des Balles zu einem Ende der Spirale zu bewegen, die an der Spitze des Pfostens befestigt ist. Je nachdem welche "Seite" man spielt, versucht man entweder nach unten oder nach oben zu spielen.

Aber Anne und ich nutzen das Gerät meist eh nur um eine Beschäftigung zu haben während wir uns unterhalten.
So eben auch gestern.

Und Abends, nachdem wir alle sehr schläfrig waren, sind wir zur St.Pauls Gemeinde, mit der Mission einen ebenso aufregenden Gottesdienst wie am Sonntag zuvor in der Harbourside Church zu erleben!

Vielleicht hätten wir das nur den Leuten mitteilen sollen, die den Gottesdienst planten!
Gestern erlebte ich nämlich quasi das Gegenteil vom Sonntag zuvor, was allerdings ebenfalls sehr angenehm war.
Der ganze Gottesdienst bestand daraus, dass man einfach Zeit mit Gott hatte während zwei Leute im Hintergrund begleitende Musik spielten. Titel des Abends war übrigens "Breathe", in diesem Fall als "Durchatmen" zu verstehen.
Und sobald man sich dazu bereit fühlte, konnte man einen Luftballon aus einem Korb holen und ihn symbolisch mit allem Schlechten bzw Negativen aufblasen bevor man ihn dann vors Kreuz legte. Anschließend durfte man ein persönliches Abendmahl feiern.

Herrlich.
Es war einfach wunderschön nur zu singen und ruhig zu sein ohne einem Prediger zuhören zu "müssen". Yay! ^^

Im Übrigen nannte der "Ansager" die Aktion ein wenig "New Age", aber was soll man machen... *hihi*

Nach dem Gottesdienst hab ich Nick, Brants Schweizer Freund, aufgesucht und begonnen, mich mit ihm zu unterhalten. Dabei hat er mich dazu eingeladen, ihn mal zu besuchen damit ich das Boot betrachten kann das er gerade baut.
Scheinbar ist das auch alles was er tut, da er es sich leisten kann nicht zu arbeiten.

Außerdem wollte er mit uns, wie nach dem Gottesdienst üblich, zu einer Bar bzw zum Abendessen gehen... nur meinte ich persönlich, dass ich mir das nicht unbedingt leisten kann.
Überraschenderweise lud er uns einfach ein!
Also sind wir nach langer Zeit (Gwen und Anne fanden sich aufeinmal mitten in langen Gesprächen wieder) - in Fakt derart langer Zeit, dass wir die letzten vor der Kirche waren - zum Kebab-Essen losgezogen.

Irgendwann bot Nick noch an, dass ich für ihn arbeiten könnte wenn ich nichts dagegen habe Holzbretter mit Sandpapier zu schleifen. Werde mich morgen mal diesbezüglich bei ihm melden...

Hmmm.. und weil ich so lange geschlafen hatte, konnte ich nicht allzu schnell einschlafen

- und war heute morgen immernoch sehr müde. 

Den Tag habe ich damit verbracht, mein temporäres Zimmer aufzuräumen und mit Gwen zu reden.... und müde zu sein.... und Abends war ich wie sich das für Montag gehört beim Fußballspielen, wo ich sogar explizit als Torwart ausgewählt wurde. Wow....

Allerdings hielt ich diesmal nur 7 aus 12 Toren (und schiebe das auf die Müdigkeit... *tüdelü*) ... trotzdem hieß es danach wieder "There was some good goalkeeping!" also darf ich mich gut fühlen.

Zu Abend gab es dann Pizza von Gwen und wir fingen an "Pirates of the Caribbean: Dead Man's Chest" zu sehen, ich hab aber irgendwann den Fernseher ausgeschaltet um in Ruhe am PC sitzen und den Blogeintrag schreiben zu können.

Was hiermit getan ist, also - Tüdels!

 

^^ 

11.2.08 11:02


Wenn ich schon dabei bin

Es ist ja nun schon fast 3 Uhr morgens und ich habe erst den letzten Eintrag hinter mich gebracht, da kann ich auch gleich noch die letzte Woche zusammenfassen.

Montag war ich Abends beim Fußballspielen und landete im Tor, obwohl ich da gar nicht hinwollte. Vielleicht sollte ich öfter da "nicht hin wollen", denn ich hielt 12 aus 17 Bällen!
Unter Anderem offensichtlich sogar mit recht guten "Bewegungen", weshalb ich nach dem Spiel ein paar Mal zu hören bekam, ich hätte wohl meine Bestimmung gefunden.

Außerdem war eines der 5 reingegangenen Toren ein wenig unfair, weil der Gegner den Ball im Torbereich quasi aus meiner Hand geschossen hat, während ich noch dabei war ihn vor mich zu legen um ihn dann ins Feld zu schießen. Püh!

Vorher haben Anne und ich übrigens die gesamte Küche auf Vordermann gebracht und auch lediglich 3 Stunden dazu gebraucht. (Na gut, eine Stunde ging mit dem Putzen des Hauseingangs drauf..)

Am Dienstag bin ich mit Brant zur Apotheke, weil er sich am Sonntag zuvor einer Welle in den Weg gestellt hatte und prompt gegen einen Felsen geschleudert wurde - was wiederum seinem Bein und Fuß nicht allzu gut bekam, da beide mit Schnitten und tiefen Kratzern übersäht waren. Also musste etwas heilendes her.

Anschließend half ich Anne damit, ihre Geburtstagsfeier vorzubereiten, die am Dienstag Abend stattfand.
Insgesamt waren wohl so um die 16 Leute da, ich hab mich aber nicht mit allzu vielen unterhalten weil ich nicht so sozial drauf war....

Mittwoch war dann Annes Geburtstag und wir (Max, Scott, Larné, Laura, Bourne, Arno, jemand namens Keagan und ich) sind mit ihr gen Norden an die Ostküste gefahren (klingt irgendwie falsch) um da zu surfen.
Am windigen Strand angekommen stellten wir fest, dass Arno eine Peitsche in seinem Van hatte, was dazu führte, dass wir einige Zeit damit verbrachten sie zum Knallen zu bringen. ^^
Allerdings bezahlten wir dafür mit einigen leichten "Verletzungen"... soll heißen, Laura erwischte sich selbst am Arm so dass dieser blutete, ich striff mein Bein zweimal, wickelte die Peitsche einmal aus Versehen um meinen Hals und schaffte es, beim Schwingen mein Gesicht zu erwischen. Abgesehen von einer leichten Rötung zeigte sich bei mir aber nichts.

Bevor wir zum Strand liefen, hatten wir noch ein Picknick mit Kuchen und 24 Kerzen, die Laura und ich zu einem "Anne" anordnen wollten. Dummerweise ging das nicht so gut wie geplant und wir hatten auch gar kein Feuerzeug mit.
Also bin ich zu einem der anderen Strandbesucher, lieh mir ein Feuerzeug aus, rannte zurück zum Picknick und versuchte im Wind die Kerze zu entzünden.

Letztlich endete es damit, dass Anne eine Kerze stellvertretend für alle 24 ausblies und wir ein Feuerzeug ergattert hatten, weil die Besitzer einfach abgefahren waren.

Nach dem Essen ging es dann zum Wasser... mit soooooo tollen Wellen! Einfach genial! Ungünstigerweise hatte niemand eine Kamera mit! (Reicht nicht, wenn einer sie vergisst... es müssen natürlich alle ihre Kameras vergessen...)
Ich verbrachte ungefähr eine Stunde damit, gegen die meterhohen Wellen anzukämpfen bis ich auf einmal aufgrund Salz in den Augen nichts mehr sehen konnte und dann lieber zum Ufer zurückkehrte. Die anderen versuchten sich in der Zwischenzeit mit Surfen und Scottie schaffte es offensichtlich sogar mal, auf dem Brett zu stehen!

Irgendwann fanden sich alle wieder bei den Handtüchern ein und wir beschlossen, den nahen Felsen zu erklimmen, was dann auch erledigt wurde. Von der Hügelspitze hatte man eine tolle Aussicht auf den Strand und die darauf zurollenden Wellen! Vielleicht finde ich die Stelle ja auf einer kurzen Tour in den Norden wieder, dann versuche ich Bilder zu machen. So sind die Bilder aber erstmal nur im Kopf. Leider.

Auf dem Rückweg amüsierten sich ein paar aus unserer Gruppe damit, vom Felsen ins Meer zu springen, wieder hochzuklettern und das ganze zu wiederholen. Ging auch ganz gut und war wohl "lots of fun", nur landete Scottie einmal ein wenig zu weit links und wurde prompt vom Sog der nächsten Welle aus der Bucht getrieben. Glücklicherweise ist dieser Polizist ja gut in Form, also schaffte er es nach nicht allzu langer Zeit zurück in die Bucht.

Nach der Kletterpartie wurden die Handtücher eingesammelt, die Peitsche nochmal ausprobiert und es ging zurück zu den Autos - die im Übrigen absolut zugestaubt waren.
Die nächsten 20 Minuten versuchten wir einen Stachel aus Scotties Fuß zu operieren, wurden dabei von Arno in seinem 4WD mit einer Staubwolke umgeben und fuhren schließlich in die nächste Stadt bzw erstmal zum nächsten Strand weil der angeblich unglaublich toll sein sollte.
Abgesehen von einem großen Felsen konnte ich aber nichts allzu besonderes entdecken. ^.~
Nach dem zweiten Strand folgte Essen in einem chinesischen Schnellrestaurant und eine amüsante Heimreise in der der arme Arno das Gespräch zweier Hebammen-Anwärterinnen über sich ergehen lassen musste. Überhaupt tat er uns allen furchtbar leid, weil er als einziger Junge in einem Auto mit vier Mädchen sitzen musste.

Wir mussten auf dem Heimweg noch einen kurzen Abstecher zu Annes Hauskreis machen, die eine Überraschungsfeier geplant hatten - nur war Anne mit uns am Strand! - und so versuchten wir, sie zumindest am Ende der Feier abzuliefern.

Das Ergebnis des Abstechers waren schließlich ein paar Kuchenstücke die teilweise noch auf der restlichen Fahrt vernichtet wurden und irgendwann erreichten Anne und ich auch endlich unser Heim.

Brant hat sich übrigens am Mittwoch Morgen nach dem Pancake-Frühstück für 10 Tage aus dem Staub gemacht, weshalb ich in der Zwischenzeit sein Zimmer bewohne(n darf). Yay!

Donnerstag habe ich den Tag damit verbracht mein Zeug zu Sortieren, auf dass ich Dinge finde, die mein Vater zurück mitnehmen kann.
Abends traf ich mich dann mit William um zum kostenlosen Open-Air-Kino zu gehen. Da wurde "Deep Blue" gezeigt, eine Doku über den Ozean... wobei wir die Hälfte der Zeit mit dem Versuch verbrachten, es uns gemütlich zu machen. Wir hatten zwar zwei Decken mit, aber Sitzen wurde auf Dauer unbequem... nur hatten wir eben keine Kissen zur Hand.
Naja.. am Ende hatten wir es beide bequem und dank Decken auch recht warm.

Außerdem habe ich mich beim Open-Air-Kino mit dem Schweizer Ansager unterhalten, nachdem Larné und ich ausmachten, dass wir herausfinden müssen, ob er aus Deutschland oder der Schweiz kommt. (Sie meinte er sei Deutsch, war allerdings ebenso der Meinung, dass ich den Unterschied wohl eher hören könnte als sie..)

So... Freitag habe ich wirklich nicht viel gemacht - außer gebloggt und Sarah ihr Zeug in die Arbeit gebracht was sie zu Hause vergessen hatte.
Nur beim Strand in Mairangi Bay war ich noch kurz und hab ein paar Fotos von einem kleinen Wasserfall gemacht.
Achja... und ich half Anne Kleidung zum Ausgehen zu finden.. was drin endete, dass sie mein schwarzes pseudo-elegantes Kleid wählte. ^^

Und heute war ich mit Larné und Scottie Minigolfen und bin sogar zum Studententarif reingekommen, obwohl ich keinen Ausweis hatte. *hihi*
Leider hat keiner von uns den Rekord gebrochen, aber Larné hatte 65, ich 68 und Scott 68 Punkte.
Anschließend sind mir aufgrund von Hunger zu einer Pizzeria gegangen, Larné und ich teilten uns eine Pepperonipizza und wir sind zu dritt zu "Mövenpick" gelaufen um Nachtisch zu besorgen. Soll heißen: zwei große Kugeln Eis! (Schokolade & Vanille mit Browniestücken waren es sowohl für Larné als auch für mich, Scott hatte etwas anderes)

Nachdem ich wieder zu Hause war, wurde weiter am Blog geschrieben und um halb 8 hab ich mich auf den Weg zu Bourne gemacht, weil der zu einem Videoabend eingeladen hatte.

Es waren auch so einige Leute da und nach einiger Diskussion entschieden wir uns für "I Am Legend". Alles in allem war der Film nicht allzu gut... oder zumindest nicht die Geschichte. Irgendwas fehlte da. ^^

Um 10 war der Film vorbei und die meisten verließen die Gesellschaft, so dass am Ende nur noch Alana, Michelle, Chris und ich übrig blieben. Wir haben dafür 1 1/2 Stunden lang unglaublich viel Unsinn getrieben, uns überlegt welche Tiere wir wären, sind schließlich zum 24h-geöffneten Foodtown um Schokomilch für die süchtige Michelle zu ergattern und kehrten um 12 Uhr zurück.
Ich verlasse mich einfach darauf, dass wir die Leute aus dem Supermarkt nicht mehr sehen weil wir einfach soviel Blödsinn getrieben haben. U.a. meinte Chris, ich solle doch einen Aufstand machen wenn ich unbedingt seinen Schaltwagen fahren will.... also hab ich mich auf den Boden gesetzt, den Boden per Strampeln getreten und mit den Fäusten gehämmert und gerufen "I want to drive your caaaaaar!"

Sowas kann man auch nur um 12 Uhr Nachts machen. ^^;

Und um halb 1 oder so kam ich hier an, setzte mich hinter den PC und begann an den Blogeinträgen zu schreiben,
Auf dass ihr glücklich(er) werdet!

Hoffentlich freut ihr euch nun.
Nächster Schritt: Mails!

9.2.08 15:32


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter]
Courage is doing what you are afraid to do...