...there can be no courage unless you are scared.

Zwar weiß ich viel doch möcht' ich alles wissen

How to be a Kiwi
1. Be lazy
2. Be late wherever you go (at least 10 Minutes, 30 if possible; best results when leaving home at appointment-time)
3. Regard you' got lots to do but never actually start working on those things
4. Postpone future plans
5. Enjoy life
6. Be sociable
7. Enjoy the outdoors


*hrm*
Ich hoffe, ihr habt den letzten Eintrag gut überstanden, der heutige wird wieder "normal" werden. Sofern es so etwas wie Normalität gibt.

Bevor ich allerdings von den letzten Tagen erzähle, nochmal ein kurzer Bericht von der Zeit zwischen der Südinseltour und dem Sonntag darauf.

Am Donnerstag verbrachten Nr. 2b und ich damit, mein Auto zu verpflegen, dessen Reifen nun nicht nur lädiert sondern auch nahezu profillos waren (zumindest einer von ihnen). Somit haben wir also zwei neue Reifen besorgt, und die Vorderreifen zu Hinterreifen umfunktioniert. War glücklicherweise auch gar nicht so teuer.

Das Nächste was ich nun noch vielleicht unternehmen muss, ist Öl nachfüllen. Hossa! Und nächsten Dienstag muss ich Ben eine neue WOF holen.

Freitag waren wir mit Caryl bei Castor Bay und haben ansonsten an den Fotos gearbeitet, um eine Präsentation fertig zu haben - die nicht unbedingt 3 Stunden braucht. ^^

Samstag haben wir uns dann endlich mal zum Auckland Museum gewagt, wollten aber zuvor noch in der Queenstreet eine Socke in einem All Blacks-Champion-Laden holen. (In Christchurch hatten wir eine Socke erhalten und gesagt bekommen, dass wir einfach in Queenstown in so einen Laden müssen um die zweite Socke und somit ein Paar zu erhalten. ..Nur hatten wir das in Queenstown vergessen, weshalb wir dann in Auckland hin wollten.)
Somit sind wir quer durch den Park ums Museum gelaufen, nur um dann festzustellen, dass wir am falschen Ende der Queenstreet standen. (Neben uns war Queen St 5xx (500-irgendwas ), wir mussten aber zur Nr. 22) Also sind wir die gesamte Queenstreet runter, vorbei an einer St.Patrick's Day-Veranstaltung und letztlich wieder zurück. Hat insgesamt ca 2 1/2 Stunden gebraucht. Glücklicherweise nehmen die das hier mit den Parkzeiten nicht so genau. (Ben stand auf einem 120 Minuten Parkplatz )

Beim Auto angekommen sind wir einmal ums Museum rumgefahren und haben auf der anderen Seite wieder geparkt um dann wirklich ins Museum zu gehen.
Wir waren da sogar bis zur Schließung drin, was bedeutet, dass wir, wie viele andere Besucher, mit Militär-Trompetenmusik zum Gehen aufgefordert wurden. *hihi* War lustig.

Abends bin ich mit Larné kurz zu den neu eingezogenen Nachbarn rüber, hab mir deren Haus angesehen, bis wir schließlich zusammen mit Eddy, Caryl und Nr 2b zum Essen gegangen sind.
Vielleicht sollte ich noch hinzufügen, dass die Nachbarn (4 Jungs, ca Anfang - Mitte 20) feststellten, dass man von Larnés Veranda aus in ihr Badezimmer sehen kann. "Luckily" hört das Fenster auf Taillenhöhe auf und in dem Haus wohnen nur männliche Wesen.
Auf jeden Fall meinte Sam (einer der Jungs), dass sie so beim Duschen zu Larné rüberschauen können... oder eben andersherum - was nicht unbedingt so toll ist.^^

Sonntag morgen fuhr ich zum Frühstück zu Caryl und brachte anschließend Nr 2b zum Flughafen - und versuchte mich den Rest des Tages von meiner Stimmung sowie dem "Allergieschock" zu erholen, den ich nach dem Frühstück hatte.
Abends war ich in der Harbourside Church und musste feststellen, dass angesichts des offiziellen Sommerendes der Gottesdienst um eine halbe Stunde vorverlegt wurde - ich somit also eine halbe Stunde zu spät kam. (Ich werd immer besser im Kiwi-werden.)

So.
Montag war ich beim St.Patrick's-Day-Fußballspielen, hatte sogar extra ein grünliches Tuch mit, wurde aber doch ins gegnerische Team gesteckt. .. Allerdings nicht lang, weil ich nach circa 10 Minunten gefragt wurde, ob ich nicht Torwart fürs "StPD"-Team sein will. Allerdings musste ich eigentlich kaum etwas tun, weil "mein" Team so gut war, dass der Ball kaum zu unserem Tor kam.

Joa... Dienstag war ich Abends beim Hauskreis und habe Alanas Freundin Anna kennengelernt - mit der ich mich laut ersterer super verstehen sollte, weil wir uns so ähnlich sind. ( o.o noch eine von der Sorte?! )
Die Gruppe las immernoch in Ecclesiastes (Kohelet) und stellte fest, dass wir als Menschen viel zu selten "einfach nur genießen" - also zum Beispiel rausgehen, uns auf eine Wiese setzen und einfach nur die Natur erleben. Deshalb entschlossen wir uns spontan auf eine kleine Nachtwanderung zum nahen Sumpf zu gehen - allerdings unter der Bedingung, dass kein Wort geredet werden darf.
So machte sich eine Gruppe von 8 Leuten schweigend auf den Weg zu einer Wiese im Sumpf, wo sich besagte 8 Leute hinsetzten, den hellen Mond ansahen, den Zikaden zuhörten, die Stille genossen ... und nach 10 Minuten angesicht der Mücken aufgaben. Jene hatten sich nämlich, unterschiedlich stark, auf die stillen Wanderer gestürzt sobald sich diese ins Gras begeben hatten.
Zurück im Haus angekommen wurde dann Bourne bedauert, nachdem der am zerstochensten war - eine Mücke war sogar derart frech gewesen, dass sie ihn in die Lippe stach.

Abgesehen davon war es aber ein sehr interessanter Abend - nur hat ein neues Hauskreis-Mitglied anschließend festgestellt, dass in sein Auto eingebrochen wurde. Außer einem kaputten Fenster gab es aber glücklicherweise keine weiteren Verluste.

Mittwoch versuchte ich meinen gesundheitlichen Status ein wenig zu verbessern indem ich "es mal ruhig angehen lasse".
Nur bekam Sarah an dem Tag ihr neues Bett weshalb ich ihr altes erhalten sollte. Aus diesem Grund verbrachten Anne und ich Nachmittags eine ganze Weile damit, Betten umherzutragen, was nicht wirklich ausruhen bedeutete.
Allerdings haben nun sowohl Sarah, Anne als auch ich ein "neues" Bett: Sarah ihr neues, Anne "mein" altes, ich Sarahs altes. Zudem erhielt ich noch Annes Paletten, die sie zuvor als Unterlage für ihre Matratze nutzte, nun aber dank dem Bettgestell nicht mehr braucht.
Somit habe ich nicht nur ein neues, großes Bett, sondern auch noch genau die Holzbretter, bezüglich welcher ich noch am Morgen überlegt hatte, dass ich welche besorgen sollte um meine Sachen drauf lagern zu können.
Herrlich, wie sich das alles von selbst regelt.

Achja! Gekocht habe ich am Mittwoch auch - Kartoffelgratin - was offensichtlich sehr gut ankam. Obwohl ich extrem langsam bei der Zubereitung war. ^^; (War erst um 9 oder so fertig..)

Und noch eine Mitteilung: Ab nächster Woche Mittwoch spiele ich in einem Netball-Team mit. Keine Ahnung vom Spiel, geschweige denn von den Regeln, aber ich hab einfach mal zugesagt. Laut Laura ist das auch gar nicht so schwer. ^^

Zu Donnerstag kann ich nur sagen, dass ich versuchte die geschriebenen Briefe loszuwerden und dabei einen Abstecher im Videoladen machte um mich zu bewerben, dort allerdings gerade keine zusätzliche Arbeitskraft gesucht wird.

Freitag war Karfreitag! (Oder Good Friday, wie er hier heißt.)
Um Mittag rum sind Simon, Brant, Anne und ich auf einen Spaziergang von Castor Bay nahezu bis Takapuna Beach gegangen, wobei wir auf dem Rückweg mal etwas machten, was ich schon seit langem erledigen wollte: Den direkten Weg zwischen Milford Beach und Castor Bay über die Klippen nehmen - ein Weg, der nur bei absoluter Ebbe zugänglich ist.

Abends besuchten Simon, Brant und ich dann Annes Oster-Aufführung in ihrer Gemeinde, nach welcher es "Hot Cross Buns" und noch ein kurzes Konzert einer amerikanischen Sängerin gab.
Die Aufführung war meiner Meinung nach etwas "gewagt", weil sie ein paar sehr brutale Szenen aus "The Passion of Christ" vorführten, und nunmal doch eine ganze Menge kleiner Kinder da waren. Trotzdem war es ganz gut.

Zudem trafen wir dort zufälligerweise Larné und Caryl, was eine nette Überraschung war.

Samstag verabschiedete sich Brant zum Fischen während Simon und ich zum Einkaufszentrum liefen um Ostereier zu ergattern.
Der Mangel an jenen war allerdings schockierend! Das einzige, was man kaufen konnte, waren einzelne, riesige Ostereier, die dann noch um die 15 Dollar oder so kosteten!
Aus lauter Frust kauften wir uns jeder ein Eis und machten uns auf den Heimweg.

Nachdem gegen Abend nur noch Anne und ich zu Hause waren, kochte ich erneut Essen und überredete anschließend Anne mit zu Nick zu fahren, der mich zuvor per SMS dazu eingeladen hatte für eine Stunde oder zwei 'a millionaires lifestyle' zu genießen. ;D Sowas lässt man sich doch nicht entgehen!

Letztlich fuhren wir dann zusammen mit Gwen, die mittlerweile auch nach Hause gekommen war, zum Auckland Harbour und besuchten Nick und seinen Freund Gavin aufeiner .. naja... Millionärs-Yacht!

Ich hab versucht ein paar Bilder zu machen, angesichts der Dunkelheit und meiner Aversion gegen den Blitz gabs aber keine allzu guten Ergebnisse.
Die nächsten Stunden (bis 11) verbrachten wir dann auf der Yacht, unterhielten uns mit Nick, beobachteten die üblichen, feiernden Leute im Hafen und bestaunten den Aufbau der "65 foot" großen Yacht. Insgesamt gabs Platz für 36 Leute, 8 Betten, eine schön beleuchtete Küche, ein gemütliches "Wohnzimmer" mit Fernseher und Telefon, sowie ein oberes Stockwerk mit "Veranda" und zweitem Steuerruder, so dass man als (bitte hängt mich nicht wegen meinem Mangel an Fachjargon) Skipper sowohl vom Wohnzimmer als auch vom zweiten Stockwerk aus die Yacht steuern konnte. Je nachdem halt, wo sich die 36 Leute rumtrieben.
Übrigens gehört die Yacht einem "All Blacks"-Spieler, der eigentlich Arzt ist und Gavin dazu eingestellt hat, all die Leute mitsamt der Yacht aufs offene Meer zu bringen, die jene für diverse Veranstaltungen gebucht haben. Kostet ja auch nur ein wenig mehr als 4000 Dollar für 4 Stunden...

Sonntag war dann Ostern! Frohe Ostern nachträglich! ^^
Ich hatte geplant, mit einer ganzen Menge Leute nochmals "The Complete Works of Shakespear (Abridged)" anzusehen, nur sagten nach und nach alle ab - allerdings erst nach dem eigentlichen Start-Zeitpunktes, so dass schließlich Anne, Brant, Nick und ich den Film nur noch zu viert statt zu 10 ansahen.

Brant war eine Stunde (oder so) zuvor von seinem Ausflug zurückgekehrt und hatte festgestellt, dass sein verlorengeglaubtes Handy doch nicht auf der Insel zurückgeblieben war. Das war allerdings auch nur ein halber Trost, da er es ertränkt und mit kaputtem Display in der Tasche fand, in der der Fisch zusammen mit einer Menge Eis transportiert wurde. *kopfschüttel*

Nach dem Film versuchte ich noch, Nick ein paar Standard-Tanzschritte beizubringen, bevor ich zur Harbourside fuhr (und mich somit von der restlichen Gruppe trennte, die zusammen zur St.Pauls ging).
Obwohl ich wieder ein paar Minuten zu spät war (10, tztz), hab ich nicht allzu viel vom Lobpreis verpasst. Wobei dies auch daran liegen könnte, dass der Gottesdienst am Sonntag ein reiner Lobpreisgottesdienst war - sehr schön. (Ich musste mal wieder feststellen, wie schön "Oh Happy Day" ist. ^^)

Montag erbarmte sich Simon endlich Genghis Aquarium zu reinigen, woraufhin ich vorschlug, dass wir doch, um den Algenwuchs ein wenig zu verringern, zur Tierhandlung fahren, und etwas dagegen kaufen könnten. Pflanzen, mit Vorliebe.

Obwohl Ostermontag war, war der Laden offen - Puh!
Leider mussten wir aber lernen, dass es keine Pflanzen gibt, die Algen reduzieren, man allerdings Welse ins Aquarium setzen kann, die als Algen-staubsauger fungieren.
Nun mussten Simon und ich überlegen, ob wir es wirklich wagen sollten, einen Fisch zu Genghis zu setzen, nachdem letzterer zuvor ja jegliche andere Mitbewohner beseitigt hatte. (Kleiner, gefährlicher Fisch! - mittlerweile weiß ich, dass es sich um einen Malawi Cichliden handelt)
Der Händler und Simon meinten allerdings, dass "Bottom-Fish" eigentlich von anderen Fischen in Ruhe gelassen werden, man sich also keine Gedanken darum machen muss, ob der neue Fisch die Nacht überlebt.
Also erwarben wir einen Fisch für 11,60$ und Futter für 15$ (natürlich...) und setzten ersteren, zuhause angekommen, zusammen mit Genghis ins frisch geputzte Aquarium.

Brant meinte erstmal, der Fisch überlebt trotz seiner Größe die Nacht nicht (er würde sogar darum wetten) - und er hätte es sich ja denken können, dass Simon und ich so etwas machen würden (einfach einen Fisch kaufen ohne ihn zu fragen... ^^; ).

So.. beide Fische standen unter Beobachtung, ich musste aber Abends zu Larné, wo ich zum Essen eingeladen war. Als ich wieder hierher zurück kam, fiel mir nur auf, dass die Steinhöhle, die normalerweise Genghis Rückzuggebiet bildete auseinandergenommen im Aquarium lag. Im ersten Moment dachte ich schon, Genghis hätte versucht den neuen Fisch durch ein einstürzendes Höhlendach zu beseitigen ( ), Simon erklärte aber, dass sie die Höhle auseinander genommen hatten, weil beide Fische versucht hatten sich darin zu verstecken und es schließlich zum "Streit" kam, in dem Genghis den anderen Fisch "anknabberte".
Bis wir also neue Steine für eine zweite Höhle haben, gibts keine Höhle mehr für Genghis und Khan ( ).

Heute Morgen musste ich dann feststellen... dass Khan noch lebte, an der Scheibe klebte, und Genghis offensichtlich versucht ihm nachzumachen, weil er nun recht häufig senkrecht schwimmend im Wasser schwebt. *kopfschüttel*

Ein Glück für Brant, dass er seine Wette gestern noch zurückgenommen hatte, sonst hätte er sie heute morgen verloren.

Und ich hoffe weiter, dass sich Genghis an Khan gewöhnt und ihn nicht auf einmal doch richtig anknabbert. Zurzeit schwimmt er nur um ihn rum und flitzt anschließend durch ganze Aquarium. ^^

Heute Morgen war ich übrigens auch (wie zuvor in diesem Eintrag erwähnt) mit Ben beim WOF-Test, den er bestand. Allerdings wurde ich drauf hingewiesen, dass sich "immernoch" Rost auf der Beifahrerseite befindet, sowie "weiterhin" die Delle im Boden vorhanden ist - und beides könnte beim nächsten Test unter Umständen dazu führen, dass Ben den Test nicht besteht, ich sollte es also vor September noch bearbeiten lassen.

Außerdem bin ich etwas desorientiert aufgewacht, weil ich träumte, ich sei in meinem Zimmer in Deutschland, das Bild was sich mir beim Aufwachen bot stimmte damit aber nicht überein.

Und frei nach Anmerkung meiner ehemaligen Deutschlehrerin: "Wenn Sie sich keinen Schluss ausdenken können, dann lassen Sie ihn einfach weg, dann muss ich ihn nur als fehlend werten und nicht auch noch korrigieren."

Cheers!

Noch ein paar Anmerkungen:
* "Hot Cross Buns": warme Zimtbrötchen mit Rosinen und Mehlkreuz
* "Khan" heißt nicht nur Khan, weil das so gut zu Genghis passt, sondern auch, weil er einen Schnauzer hat. (Brant wollte ihn "Überlebender" nennen. Ja, wortwörtlich Überlebender, nicht etwa 'Survivor'. ...)
* Bilder gibt es im Moment keine, weil mein Überspielkabel ausgerissen und nach Deutschland geflüchtet ist ... und ich erst einen SD-Card-Leser besorgen muss

25.3.08 05:53
 


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