...there can be no courage unless you are scared.

All of this Past

Nihao!

Wird mal wieder Zeit, dass ich mich melde (auch weil gerade absolut nichts los ist!).

Ich kann zwar nicht 100%ig wiedergeben was ich wann gemacht habe, aber das ist vielleicht auch mal ganz gut. Da halte ich mich kurz/kürzer. ^^

Letzte Woche habe ich eine ganze Menge Zeit in die Planung eines Treffens zwischen Oli und Alanas gesteckt - nur, damit sich diese von einem Moment auf den anderen in Rauch auflöst.
Oli, ein Schweizer, den ich in Dunedin im Backpackers traf, wollte sein Auto loswerden und ich hatte Alana als mögliche Interessente erwähnt. Also kontaktierte er mich letzte Woche und forschte nach, ob Alana noch interessiert sei. Nach viel hin und her verabredeten wir schließlich, uns am Sonntag Nachmittag mit Alana zu treffen, damit sie sich das Auto ansehen und dann entscheiden kann, ob sie sich von mir die Hälfte des Geldes zum Kaufen ausleiht oder nicht. (Abhängig davon, ob sie das Auto kauft oder nicht, natürlich. )

Gut... Samstag Abend schicke ich Alana eine SMS und berichte, dass es nun endgültig festgelegt ist und wir uns Sonntag Nachmittag treffen.
Sonntag Morgen schreibt mir Oli, dass es ihm dermaßen schlecht geht, dass er sich nicht treffen kann, während Alana mir schreibt, dass sie auf einmal für eine Kollegin einspringen muss und deswegen nur ganz kurz Zeit hat das Auto anzusehen, dann aber sofort zur Arbeit zurück muss. Gleichzeitig bedeutete das auch, dass wir den Film, den wir nun (endgültig geplant) am Sonntag ansehen wollten, auch nicht ansehen konnten.

Okay. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben... oder so. Wieder einige SMS später steht ein neuer Treff-Zeitpunkt fest: Montag, 8 pm.

Der Montag kommt und mit ihm gegen Mittag eine weitere SMS Olis, in der er sich vielmals entschuldigt, aber das Auto sei an einen Käufer aus seinem Backpackers gegangen - und er musste das Auto loswerden, also hat er das Angebot angenommen.
Plopp. Seifenblase geplatzt. ^^

Vielleicht auch nicht so schlecht, weil ich dann Alana kein Geld leihen muss.
Außerdem konnte ich dann Abends nach dem Fußballspielen zu Fowlers fahren - die mich Sonntag kontaktiert hatten um nachzufragen ob alles in Ordnung ist, und ob sie mich beleidigt haben, oder weshalb ich mich nicht bei ihnen melde.

Mir wurde dann "angedroht", dass sie, wenn ich diese Woche nicht mindestens zweimal zu Besuch komme, wissen, dass sie mich beleidigt haben müssen. Also musste ich ja glatt am Montag nach dem Fußballspielen zu Besuch kommen.. speziell weil ich die nächsten Abende beschäftigt war.

Das Fußballspiel war übrigens das letzte bis Oktober/November, weil es ja nun früher dunkel wird, und selbst die Zeitumstellung am Sonntag nicht verhindern kann, dass es um 7 Abends stockdunkel ist.
Außerdem waren wir "nur" zu 20. - wobei es mit 6 am Anfang begann, zu 12 wuchs und dann eben mit 20 endete.

Nachdem ich zwei Tore reingelassen hatte wurde ich als Torwart abgelöst und durfte selbst übers nasse und damit rutschige Gras rennen. Gab interessante Stürze an dem Tag ^^ (Oder "gemeine" Situationen, in der jemand jemand anderem enthusiastisch den Ball abnehmen will und aufgrund des Grases einfach vorbeirutscht oder so.. *hihi* )
Trotz allem hab ich es glatt geschafft selbst ein Tor zu schießen. Wuhu! (Und das war sogar eines, das theoretisch nicht so einfach gewesen ist, weil sogar mal Gegner vorm Tor standen um es zu beschützen. Viele der vorherigen Tore entstanden quasi aus Bällen die ungebremst ins Tor rollten, weil sich das gesamte gegnerische Team auf der anderen Seite des Spielfeldes befand. ^^)
Zudem fühlte ich mich dank neuer Sportschuhe (von Anne) und neuem, sportlichen Adidas-T-Shirt (von Larné ) sehr sportlich.

Aber zurück zu letzter Woche!
Freitag fuhr ich zu Jacques (der Rest der Familie war bei einem großen Familientreffen in Coromandel) und druckte meinen Lebenslauf ein paar Mal aus und spielte anschließend Klavier bevor ich Abends wieder zurück nach Hause fuhr.
Vor dem Besuch war ich allerdings noch kurz in der Bibliothek, hab mir endlich einen Ausweis und gleich eine ganze Menge Bücher besorgt um mein Gehirn zu trainieren.

Samstag war ich dann von 8(:30 ?) bis gut 5 Uhr bei den Dragonboat Nationals, aufgrund welcher Jacques nicht am Familientreffen teilnehmen konnte. (Er war Teil eines antretenden Teams.)

Dragonboating ist ja ganz interessant - zumindest wenn es kurz vorm Ziel nochmal richtig eng wird. U.a. gab es ein Rennen, in dem ein Boot nur um 1m vor einem anderen über die Ziellinie glitt.
Trotzdem verbrachte ich eine ganze Weile damit, im Gras zu sitzen, zu lesen und zu bereuen, dass ich mir nichts wärmeres als ein T-Shirt angezogen hatte. Es war nämlich windig und bewölkt.
Irgendwann hab ich kurz Rachel und Ben getroffen, sowie Rob aus der Gemeinde kennengelernt (ein Freund von Jacques), bin dann aber kurz nach Hause um mir einen Pulli zu holen.
Kam gerade noch rechtzeitig für eins der Rennen in dem Jacques mitmachte zurück.

Ich landete dann irgendwann direkt am Ufer im Gras und sah von dort aus zu, während ich mich mit einem blauäugigen Maori unterhielt, der sich neben mich gesetzt hatte und versuchte meinen Namen deutsch auszusprechen. Hrch. Hab ja gedacht, ich kann ihn vielleicht mit der Bemerkung, ich bin Christ abschrecken, aber das hat nicht so ganz funtkioniert. (Er tat es mit einem "So you're christian? Oh." ab, war aber sonst immernoch genauso enthusiastisch und angetrunken wie zuvor. ;D)

Mit einem Mal standen Max und Jim dann neben mir und sahen dann gemeinsam Jacques letztes Rennen an. (Leider wurde sein Team 5. aus Fünf, aber sie hatten auch nichts anderes erwartet, da sie sowieso die langsamsten aus dieser Gruppe von Teams waren. - Sie waren nur quasi zu gut für die nächst-"schlechtere" Gruppe gewesen... )

Nachdem ich dann zusammen mit Jim, Max und Rob das Gelände wieder verlassen hatte, bin ich Abends mit Brant zu Sarahs Oper gefahren, weil wir beide eine kostenlose Eintrittkarte erhalten hatten. (Sarah gab mir ihres, Greg, ihr Freund, gab seins an Brant.)

Die Oper hieß "The Gondoliers" und war wirklich nett - fand ich. Vor allem war ich überrascht, weil Greg eine der zwei Hauptfiguren spielte und ich den noch nie soviel "reden" gehört habe. Normalerweise bestehen meine Unterhaltungen mit ihm aus ungefähr drei Sätzen. (Okay, das war nun keine Unterhaltung, aber eben mehr "Gerede" als meinerseits je zuvor von ihm gehört..)
Sarah spielte da übrigens Klarinette

Unglücklicherweise hatte Brant das nicht so ganz gerafft, dass es sich bei dem Stück um eine Oper mit klassischer Musik handelt - weswegen er relativ "negativ" überrascht war als da auf einmal mit Singen angefangen wurde. Mittendrin meinte er dann, ich soll ihn bitte nächstes Mal daran erinnern, dass er "Musicals" nicht mag. Hab ihn nochmal darauf hingewiesen, dass eine Oper nicht ganz als Musical zählt... was die Sache für ihn nicht besser macht, weil er klassische Musik allgemein als "Einschlafmusik" ( "Makes you fall asleep"/"Good for falling asleep" ) bezeichnet.

Trotzdem überstand er die 3 Stunden (inklusive Pause) sehr gut und konnte Sarah danach sogar sagen, dass er die zweite Hälfte besser als die erste Hälfte fand.

Sonntag Abend begleitete mich Brant noch zur Gemeinde, weil einer seiner Freunde predigte und er den sehen wollte.

Nachdem ich Montag Abend bei Fowlers war, ging es Dienstag Abend wieder zum Hauskreis - bei welchem diesmal Michael Jaques anwesend war und sein neues Motorrad vorstellte. Außerdem arbeiteten wir immernoch an Ecclesiastes, nach einmaligem Durchlesen des Kapitels schweifte das Thema allerdings aus irgendeinem Grund zu "Contra Evolutionstheorie" und "How to fear God" usw ab. Ich hab irgendwann abgeschaltet. (Oder, wies so schön heißt "I zoned out" )

Mittwoch verabredete ich mich zu einem Treffen mit Mike, zu welchem er mich mit seinem neuen 1300er Motorrad abholte - und dann zu sich nach Hause fuhr, damit wir zur kleinen 250er wechseln konnten. Mit der sind wir dann eine gute Stunde in der Gegend umhergefahren um eine Straße zu finden, auf der ich ein wenig mit dem Motorrad rumfahren kann. Mike traute meiner Aussage nicht ganz, dass ich durchaus weiß wie man Motorrad fährt und einen Führerschein habe.
Offensichtlich landeten wir irgendwann so "richtig weit draußen", sogar so weit, dass wir in der Gefängnisumgebung rumfuhren - nur um letztlich zur selben Straße zurückzufahren, bei welcher wir schon 20 Minuten zuvor gewesen waren, die Mike aber zu steil war. (Er hatte Angst, ich würde sein Motorrad fallen lassen und mir und ihm (dem Motorrad) Verletzungen zufügen. ^^)

Nachdem ich bewiesen hatte, dass ich tatsächlich Motorradfahren kann, fuhren wir wieder zu ihm nach Hause, er holte sein großes Motorrad und wir fuhren je auf einem Motorrad zu Fowlers. (Die wurden als zufälliges Ziel gewählt. )

Bei Fowlers angekommen musste ich feststellen, dass keiner der Familie von meinem Führerschein wusste und Margaret und Jeremy zutiefst schockiert waren, dass "so ein nettes, harmloses Mädchen" wie ich Motorrad fährt!! ^^
(Nr.2 äußerte sich dazu folgendermaßen: "hahaha | DU BIST MEINE TOCHTER!!!!!!!!!!!!!!!" )

Mike und ich wurden dann zum Essen eingeladen, weil ich aber Abends mit Laura zum Netballspielen fahren sollte, mussten wir erstmal das kleine Motorrad zurück zu Mike bringen. Gesagt, getan. Doch kaum waren wir zurück bei Fowlers, hatte ich gerade genug Zeit um die Motorradjacke und Helm abzulegen und schon musste ich zu Laura ins Auto springen weil wir sonst zu spät zum Spiel kamen.

Kamen wir sowieso, ich aber nochmal besonder spät, weil mich Laura zu Hause abgesetzt hatte damit ich mein Zeug holen kann. Beim Netball-Gebäude verbrachte ich dann nochmal um die 10 Minuten damit, die Gruppe in dem Haufen spielender und trainierender Teams zu finden (unsere Teamfarben sind schwarz und weiß..) - nur um mich dann nochmal umziehen zu müssen, weil ich doch gebeten wurde, die mir zur Verfügung gestellten Shorts statt meiner langen Hose anzuziehen. ^^;

Aus diesem Grund hatte ich kaum Zeit die Spielregeln mal zu durchdenken und zu verstehen ehe es hieß, unser Spiel beginnt!

Ich landete in der Position des "Goalkeepers" (Torwart - man kommt sich vor wie im Fußball ) - nur spielte ich gegen eine Angreiferin, die seit sie 8 ist Netball spielt!
Hab es glatt geschafft ein paar Bälle vom Korb fernzuhalten.. aber beim Netball gibt es so Regeln wie "Man darf sich an den Spieler mit dem Ball nicht mehr als 3ft nähern" (und berühren darf man den Spieler sowieso nicht ), was bedeutet, dass man den Ball nicht wirklich abwehren, sondern nur den Spieler ablenken kann. (Und so eine Spielerin mit über 10 Jahren Netballerfahrung lässt sich von einer Spielerin mit 1-tägiger Netballerfahrung nicht wirklich ablenken.. )

Trotz allen Anstrengungen (oder dank aller Anstrengung! ) stand es am Ende 30:5 fürs andere Team!! Juhu!! ^^

Gestern besuchte ich Alana und wir stellten fest, dass sie den Film gar nicht sehen wollte, für den wir uns schon seit über einen Monat treffen wollten! Also sahen wir uns einen anderen an und ich fuhr anschließend mit Umweg über Castor Bay zum Albany Mall um mich dort mit Max, Larné, Arno und einer Freundin von Max zu treffen. Das Treffen verlief einigermaßen ruhig, selbst nachdem Penny und Faith eingetroffen waren, allerdings endete es mit einer netten Überraschung, weil wir beim Bezahlen feststellten, dass Arno die gesamten Kosten übernommen hatte (er war schon eine ganze Weile vor Max, Faith und mir gegangen).

Und um halb 12 oder so kam es auf einmal quasi zu einem WG-Treffen! Zumindest kam Sarah mit Greg nach Hause, Simon tauchte auf einmal in der Küche auf, Anne erschien ebenfalls, weil eine "Patientin" der Hebamme bei welcher sie ihr Praktikum hat auf einmal Wehen hatte - und Anne demnach mitten in der Nacht zur Geburt fahren musste. (War allerdings willkommen, nachdem sie und die Hebamme schon seit zwei Wochen auf ein paar Geburten warten... aber die Kinder lassen sich alle Zeit! ) Schließlich kam Gwen von der Arbeit nach Hause und somit waren alle bis auf Brant auf und in der Küche.
Die Gruppe löste sich aber auch relativ schnell wieder auf, weil wir dann doch alle (bis auf Anne) in unsere Betten verschwanden.

Heute war ich kurz bei Caryl um Klavierzuspielen, wobei ich auf dem Weg dorthin einmal so richtig heftig angehupt wurde. Tat mir ja auch Leid, aber laut neuseeländischer Regel, darf ein Rechtsabbieger vor dem entgegengesetzten Linksabbieger in die Straße abbiegen und der entgegenkommende Fahrer hatte den linken Blinker des Autos an. Also bog ich über seine Spur ab, was auch nicht so schlimm gewesen wäre, hätte der Fahrer nicht während meines Abbiegevorgangs seinen Blinker ausgeschaltet und mir somit signalisiert, dass er doch nicht abbiegen sondern geradeaus weiter fahren will. Blubb!

Mal sehen wann ich wieder etwas zu berichten habe - Fotos gibts weiterhin erstmal nicht, was teilweise am fehlenden Kabel aber zugegebenermaßen auch daran liegt, dass ich kaum Fotos mache. (Karte ist voll und das ständige Löschen ist so mühsam... )

So long!

P.S.: Sarah zieht aus, was zu einem wahren Umzugmarathon hier im Haus führt (u.U. zieh ich in Annes Zimmer ein)
P.P.S.: Auch wenn ich nichts drüber schreibe: ich bin tatsächlich mit Arbeitssuche beschäftigt
P.P.P.S.: .. nun hab ichs vergessen ...
Px4.S.: Achja - zu weiteren Netballinfos: Wikipedia! ^.~

4.4.08 12:09
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Stephanie (5.4.08 13:16)
Hi Ulli,
ich wollte mal wieder einen meiner schlauen Kommentare loswerden.
Wie wärs, wenn du das mit der Arbeitssuche sein lässt, deine Netballfähigkeiten noch weiter verbesserst und dich dann, wenn zufällig mal ein Talentscout bei euch vorbeischaut, voll ins Zeug legst und in die Nationalmannschaft aufgenommen wirst? Das bringt bestimmt eine Menge Geld!! Übrigens traue ich mich, wenn du wieder zurück bist, wahrscheinlich gar nicht mehr, gegen dich inzwischen hypersportliches Wesen Federball zu spielen; es wäre für mich bestimmt eine traumatisierende Erfahrung, wenn ich dann 30:5 verliere.

By the way:Ich möchte keine Beschwerden mehr darüber hören, dass dir im T-Shirt zu kalt ist, hier ist es sogar in T-Shirt, Jacke und Mantel kalt-und das kurz vor meinem Geburtstag, zu dem es doch Frühling sein muss. Na ja, da bleibt wohl nur noch: Winterschlaf
Bis bald und viel Erfolg bei deiner weiteren Netball-Karriere,
Stephanie

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